Chinareisen Tipps

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Chinesische offizielle Feiertage, ab 2008 ist die Epoche der 3 "Goldenen Wochen" vorbei.
Neue offizielle gesetzliche Feiertage sind ab 1, Jan. 2008 in China eingeführt: Außer 1. Jan, 1. Mai, 1-3. Okt werden Qingminfest(Totenfest) , Duanwufest(Drachenbootfest) und Vollmondfest am 15. Aug. nach dem Mondkalendar hinzugefügt. Außerdem wird das Frührlingsfest auch bis auf 3 Tage verlängert. Darunter bilden die 3 Tage mit den Nebenwochenenden im Okt. die einzige "Goldene Woche" für das Jahr.

Öffnungszeiten
Banken: Mo bis Fr 9-12, 14-17 Uhr, Sa 9-11.30 Uhr;
Büros und Behörden: Mo bis Fr 9-12, 14-17 Uhr;
Geschäfte: Mo bis So 8-20 Uhr, im Winter von 10-21 Uhr
Postämter: Mo bis Fr 8:30-18 Uhr, Sa 8:30-14 Uhr.

Kleidung
Wenn man den Norden Chinas bereist, sollte man für die Wintermonate auf jeden Fall Winterkleidung mitnehmen. Im Sommer trägt man am besten atmungsaktive Sommerkleidung. Leichte Jacken und Pullover sind, vor allem für die klimatisierten Hotels, nicht unpraktisch. Im Süden Chinas kommt man fast das ganze Jahr mit Sommerkleidung aus. Für die Monate von Dezember bis Februar sollte man jedoch auch einige wärmere Sachen mitnehmen. Regenkleidung ist das ganze Jahr über erforderlich.

Verpflegung
Die Bedingungen in den Hotelrestaurants der erste Klasse und Luxushotels in den Großte Städten haben sich inzwischen dem internationalen Niveau angepasst, der Preis ist hoch. Preiswert kann man in kleineren chinesischen Lokalen essen. (meist werden Ausländer in gesonderten Räumen bedient); u. U. Sprachprobleme werden nicht zu vermeiden sein. Mehr und mehr findet man Nachtmärkte mit Imbiss-Ständen (Garküchen) in denen man gut essen kann (ca. 8-20.30/22 Uhr), sind auch hygien, einwandfrei und sehr preiswert.

Bedienung/Trinkgeld
10% Bedienungsgeld kommen auf die meisten Hotelrechnungen noch dazu. Trinkgeld wird in allen von Ausländern frequentierten Hotels, Restaurants, Bars, bei Ausflugs- oder Rundfahrten Trinkgeld in FEC erwartet.

Souvenirs
In den chinesischen Staedten kann man Kalligraphien, Rollbilder, Keramik, Lackarbeiten, Schmuck (vor allem aus Jade), Seidenstickereien und Teppiche kaufen. Alle diese Artikel gibt es auch antik. Wichtig ist aber, dass Antiquitaeten nur dann erworben und ausgefuehrt werden duerfen, wenn sie ein amtliches rotes Exportsiegel tragen. Dafuer ist das Antiquitaetengeschaeft zustaendig. Ferner wichtig: Man kann hier und da Elfenbein oder Elfenbeinartikel kaufen, doch darf man diese nicht nach Deutschland einführen.

Einkaufstipps
Die Preise sind im allgemeinen nicht von der Regierung streng vorgeschrieben. In Kaufhäusern kann man meistens nicht über die Preise verhandel.In Geschäften und auf Märkten hingegen ist es durchaus üblich.

Für Antiquitäten ist eine Ausfuhrgenehmigung erforderlich; diese ist durch ein amtliches rotes Wachssiegel gekennzeichnet.
In den Geschäften gibt es preiswerte Souvenirs. Manche Artikel sind allerdings schwer erhältlich.
Die besten Mitbringsel findet man in den regionalen Fabriken, Geschäften und Hotels, die sich auf Kunsthandwerk spezialisiert haben. Empfehlenswert sind Jadeschmuck, Stickereien, Kleidung aus Seide oder Kaschmirwolle, Schriftrollen, Kalligraphien, Gemälden und Schnitzereien aus Bambus, Stein und Holz.
In Großtstädten wie Beijing und Shanghai gibt es auch große Kaufhäuser mit Angebot. Öffnungszeiten der Geschäfte: Mo-So 09.00-19.00 Uhr, manche Läden auch bis 20.00 Uhr.

Währung und Kreditkarten
Die chinesische Landeswährung ist RMB, die Geldeinheit ist der Yuan. Bei der Ein- und Ausfuhr dürfen bis zu 20,000 Yuan mitgeführt werden. Fremdwährungen dürfen bei Einreise unbeschränkt mitgeführt werden. Zweckmäßig ist die Mitnahme von Euro in Reisechekes oder Bargeld, die gerne von den Banken angenommen werden. Die meisten Hotels und großen Touristengeschäfte haben eine Filiale der Bank. Gänige Kreditkarten wie American Express, Visitkarte, Eurocard/Mastercard und Diners Club werden von einem Großteil der hotels, Touristengeschäfte und Restaurants akzeptiert, von den kleinen Straßenläden dagegen selten.

Antiquitäten und Kunstwerke
Die Ausfuhr von Antiquitäten ist nur nach Bescheining der zuständigen Behörden gestattet und muß bei der Ausreise am Zoll angegeben werden. Antiquitäten, die nicht das rote Lacksiegel eines offiziellen Antiquitätengeschäfts tragen, dürfen nicht ausgeführt werden; Der Besitz eines derartigen Gegenstandes ist illegal.

Chinesische Arznei
Jeder Reisende, der ins Ausland, nach Hongkong oder nach Macao fährt, kann chinesische Arznei im Wert von 300 bzw. 150 Yuan ausgeführen. Verschickt werden darf Arznei ins Ausland, Hongkong oder Macao jeweils im Wert von 200 bzw. 100 Yuan. In jedem Fall ist eine Quittung notwendig. Die Ausfuhr von Moschus ist verboten.

Reisesouvenirs
Reisesouvenirs, die in China mit Devisen gekauft wurden, dürfen in beliebiger Menge ausgeführt werden. Ausgenommen sind solche Souvenirs, die eine Exporterlaubnis oder Ausfuhrzoll verlangen.

Sprache
In China scheint zwar jeder Englisch zu lernen, sprechen tun es aber nur sehr wenige. Wer sich auf den gängigen Touristenpfaden bewegt, wird in der Regel mit Englisch zurechtkommen. Ansonsten helfen nur ein guter Sprachführer und viel Geduld. Seine Hoteladresse und die Adressen und Bezeichnungen seiner Ziele sollte man sich immer auf Chinesisch aufschreiben lassen, damit z.B. Taxifahrer sie lesen können. Leider haben viele Hotels auch englische Namen und verwenden nur diese auf ihren Infoblättern. Den Taxifahrern sind die englischen Bezeichnungen jedoch fast nie geläufig. Man muss also in jedem Falle darauf achten, auch die chinesische Variante zu kennen.

Trinkgeld
Trinkgelder für Reiseführer und/oder Fahrer. Bei der Preisberechnung für Ihre Touren schließt Chinahighlights nicht die Trinkgelder für Fahrer oder Reiseführer ein. Als Richtwert schlagen wir vor pro Gast etwa 5-10 USD für einen Tourguide, 3-8 USD für einen Fahrer und etwa 2 USD für einen Hoteljungen zu rechnen wenn Sie in kleinen Gruppen von 2 bis 5 Personen reisen. Sollten Sie an einer Abenteuerreise, e.g. biking oder Rafting teilnehmen, empfehlen wir das Trinkgeld zu verdoppeln. In Gruppen von 10 und mehr Personen denken wir sind 5-6USD für den Reiseleiter, 2-4 für den örtlichen Tourguide und 1-2USD p.P/Tag für den Fahrer angemessen. Natürlich sind diese Angaben nicht verpflichtend. Es steht Ihnen frei ganz nach Ihren Gutdünken Trinkgelder zu verteilen.

Nachtleben
Das abendliche Unterhaltungsprogramm ist generell vorher festgelegt, und die Mehrzahl der Besucher folgt einer vorausbestimmten Besichtigungstour. Die Reiseführer sind hilfsbereit und freundlich. Die meisten Touren schließen im voraus arrangierte Restaurantbesuche sowie Opern-, Ballett- und Theaterabende mit ein.

Zigaretten und alkoholhaltige Getränke
Eingeführt werden dürfen 400 Zigaretten oder 100 Zigaren oder 500 g Tabak; 2 Flaschen Spirituosen (jeweils bis zu 0,75 Liter) und Gegenstände des personlichen Bedarfs.

Jeder Reisender darf je einer Kamera, einen Kassettenrecorder, einer Standard-Videokamera und einen Minicomputer mit sich führen, die wieder ausgeführt werden müssen, sonst fällt Einfuhrzoll an.

Fotografieren
Papierfilme werden in China in allen Qualitäten bei nahezu allen Sehenswürdigkeiten verkauft. Wer Dias macht, sollte sich schon zu Hause eindecken, denn außerhalb Beijings, Shanghais und Kantons sind Diafilme kaum zu erhalten.
Ersatzbatterien, vor allem die im Ausland sehr teuren Lithium 6 V-Batterien, sind in China erheblich billiger und nahezu überall erhältlich.
Fotografieren ist nahezu uneingeschränkt erlaubt. Eine Ausnahme sind militärische Einrichtungen. Fast alle Museen und Tempel verbieten das Fotografieren in ihren Hallen. Wer dennoch Fotos machen will, muss an der Kasse eine Erlaubnis erwerben, die z.T. sehr teuer sein kann.

Sicherheit
Die einzige wirkliche Gefahr in China ist der rücksichtslose Verkehr und die wachsende Zahl von Taschendieben, die es auf die Wertsachen unaufmerksamer Reisender abgesehen haben. China stand stets im Ruf, ein sehr sicheres Reiseland zu sein, was offensichtlich viele Besucher zu sehr großer Sorglosigkeit veranlasst hat. Wer die elementarsten Sicherheitsmaßnahmen beachtet, also Kamera nicht unbeobachtet lassen, Wertsachen im Hotelsafe deponieren oder wenigstens im Bauchgurt tragen, sein Portemonnaie nicht mit Geld vollstopfen etc. wird wohl kaum in Schwierigkeiten geraten. 

 

 

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