Gesundheit

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Gesundheit Hinweise

Kinder:

Bei Kindern sollte ein altersentsprechender Impfschutz vorliegen, bevor zusätzlich empfohlene Impfungen durchgeführt werden.

Wichtige Hinweise:

1. Ausländer, die sich länger als 1 Jahr in der Volksrepublik China aufhalten möchten, müssen HIV-negativ sein.

2. Mitgebrachte Zertifikate werden anerkannt, sofern der Test nicht länger als 6 Monate zurückliegt und von einer diplomatischen Vertretung der Volksrepublik China beglaubigt wurde. Ausgenommen von dieser Regelung sind Halter diplomatischer Pässe. Kurzfristige Änderungen der Bestimmungen sind möglich. Bitte setzen Sie sich rechtzeitig mit einem Konsulat/Botschaft in Verbindung.

3. Beim Baden im Meer oder in Schwimmbecken mit gechlortem Wasser besteht im Prinzip kein Infektionsrisiko. Auf das Baden in Binnengewessern sollte man verzichten.

4. Bei Durchfallerkrankungen ist immer auf eine ausreichende Flüssigkeits- und Elektrolytzufuhr zu achten. Abgepackte Glukose-Elektrolyt-Mischungen sind im Handel erhältlich und gehören in jede Reiseapotheke.

5. Jeglichen Kontakt zu streunenden Hunden, Katzen oder zutraulich wirkenden Wildtieren sollten Sie vermeiden.

6. Selbst kleine Wunden müssen sorgfältig desinfiziert und vor Verschmutzung geschützt werden.

7. Insbesondere bei ungeschützten Sexualkontakten besteht grundsätzlich die Gefahr, sich schwerwiegende Infektionen, einschließlich der HIV-Infektion, zuzuziehen.

Hinweise zu Nahrungsmitteln und Trinkwasser

1. Gut durchgegarte und heiß servierte Speisen, heißer Kaffee und Tee, kohlensäurehaltige Getränke, Bier und Wein sind in der Regel hygienisch unbedenklich.

2. Unzureichend erhitzte Speisen, nicht pasteurisierte Milchprodukte (z.B. Frischmilch, Speiseeis) sowie Obstarten, die nicht geschält werden können, sind gesundheitsgefährdend.

3. Das Trinken von Leitungswasser ist riskant.

4. Keine Eiswürfel in Getränken.

5. Faustregel: Nichts essen, das nicht gekocht oder geschält werden kann!

China

Impfung

Tetanus, Diphtherie und Polio

Grundsätzlich sollte auch bei Erwachsenen der Impfschutz gegen Tetanus, Diphtherie und Polio überprüft und ggfs. aufgefrischt werden. Spätestens 6 Wochen vor Abreise sollte mit dem Arzt der persönliche Impfplan besprochen werden.

Gelbfieberimpfung

sind zwingend vorgeschrieben für Reisende, die sich innerhalb der letzten 6 Tage vor Ankunft in der Volksrepublik China in Infektionsgebieten aufgehalten haben oder einen Transit durch solche Gebiete hatten.

Auch Reisende, die China nur auf dem Transitweg durchreisen und den Flughafen nicht verlassen, müssen gleichfalls einen gültigen Gelbfieberimpfnachweis vorlegen.

Von dieser Regelung sind nur solche Reisende befreit, die aus einem infektionsfreien Gebieten kommen und ein Infektionsgebiet nur durchreist haben, ohne dort den Flughafen zu verlassen.

Hepatitis A

Auch wenige Tage vor Abreise kann mit aktiven Impfstoffen als Einmaldosis ein ausreichender Schutz aufgebaut werden. Nach 6-12 Monaten sollte die Impfung wiederholt werden, um einen mehrjährigen Impfschutz sicherzustellen. Spätestens 10 Tage vor Abreise sollte mit Injektionsimpfung (1 Dosis) oder Schluckimpfung (3 Kapseln) begonnen werden.

Malaria

Malaria wird durch den Stich eines Moskitos, meist in der Zeit zwischen Abenddämmerung und Sonnenaufgang, auf den Menschen übertragen. Der Schutz vor Moskitostichen ist somit die wichtigste Vorbeugemaßnahme gegen Malaria.

In den Abend- und Nachtstunden im Freien möglichst helle Kleidung und lange Hosen tragen. Unbedeckte Hautstellen mit einem mückenabwehrenden Mittel einreiben.

In klimatisierten Räumen Türen und Fenster geschlossen halten.

Wenn Moskitos in den Schlafraum gelangen können, unbedingt ein intaktes Moskitonetz verwenden. Es ist darauf zu achten, daß auch immer unter dem Bett auf Mosikitos überprüft wird. Abends im Schlafraum ein Insektenvertilgungsmittel sprühen.

Städte, wie z.B. Peking/Beijing, Schanghai, Kanton/Guangzhou oder Nanking/Nanjing sind malariafrei. Auch das tibetische Hochland und praktisch die gesamte westliche Hälfte Chinas einschließlich der nördlichen Gebiete des Landes sind malariafrei.

Ein mäßiges Malariarisiko besteht von Mai bis Dezember in ländlichen Gebieten nördlich 25 Grad nöddlicher Breite. Die Mitnahme eines Medikaments zur Behandlung von Malaria ist sinnvoll. Bei strikter Einhaltung der Maßnahmen zur Vermeidung von Mückenstichen auf eine medikamentäse Prophylaxe verzichtet werden. Vor Abreise Arzt befragen!

Ein ganzjähriges Malariarisiko besteht in ländlichen Gebieten Chinas südlich 25 Grad nöddliche Breite. in erhöhtes Risiko besteht in Guangxi, Guizhou, Yunnan und auf der Insel Hainan.

Bei Aufenthalten in diesen Gebieten sollte zusätzlich eine medikamentäse Malariaprophylaxe Malaria 1 durchgeführt werden. In Yünnan und auf der Insel Hainan Malaria 3.

Malaria 1 - Medikamentäse Malariaprophylaxe, Chloroquin (z.B. Resochin R, Weimerquin R)

Malaria 3 Medikamentäse Malariaprophylaxe; Kombination von Chloroquin (z.B. Resochin R, Weimerquin R) und Proguanil (Paludrine R).

Chloroquin: Einnahmebeginn eine Woche vor Einreise bis 4 Wochen nach Verlassen des Malariagebietes.

Paludrine: Einnahmebeginn eine Woche vor Einreise bis 4 Wochen nach Verlassen des Malariagebietes. Sofern keine Anwendungsbeschränkungen vorliegen, kann stattdessen Mefloquin (Lariam R) eingenommen werden.

Mefloquin: Einnahmebeginn eine Woche vor Einreise bis 4 Wochen nach Verlassen des Malariagebietes. Einnahme für längere Zeiträume nur nach ärztlichem Rat. Gelegentlich kann es trotz Malariaprophylaxe zu einer Malaria-Erkrankung komme

 

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