10 tibetische Orte

Das Qinghai-Tibet Plateau trumpft mit vielen landschaftlichen Reizen. Daneben gibt es zehn wunderschöne Orte, die man auf seiner Reise durch Tibet auf keinen Fall verpassen sollte.

1. Maduo – die Quelle des Gelben Flusses

Maduo, das in Tibetisch “Die Quelle des Gelben Flusses” bedeutet, ist die erste Station, wenn man aus dem chinesischen Inland kommt. Es liegt in der Provinz Qinghai, ca. 500 Kilometer südwestlich der Provinzhauptstadt Xining. Trotz relativ geringer Bevölkerungszahl und recht strengem Klima kommen viele Menschen nach Madou um die Quelle des Flusses aufzusuchen, die auch als Wiege der chinesischen Kultur angesehen wird. In Madou gibt es über 4.000 Seen. Der Zhaling- und der Eling-See sind die schönsten unter ihnen. Zwischen den beiden Seen markiert ein Ochsenkopftablett den Ursprung des Gelben Flusses. Im Winter und im Frühling ziehen die kristallklaren Seen tausende von Zugvögeln an.

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2. Zedang – Wiege des Tibeter

ZedangZedang, eine Stadt über 200 km südwestlich von Lhasa, gilt als die Geburtsstätte der Tibeter. Der Legende nach heiratete ein heiliger Affe die Tochter eines Dämons. Die junge Frau schenkte sechs Affen das Leben, deren Nachkommen Menschen waren – die heutigen Tibeter. Für die Augen der Besucher ist Zedang ein wahres Fest – ob es die Höhlen der Affen mit ihrem ausgeprägten Charakter sind, oder das erste Feld und das erste Haus der Tibeter. Im Norden von Zedang segnete Gott die Ernte der Felder. Das Haus, in Nedong nahe der Stadt gelegen, wurde vom ersten Herrscher des Tubo-Königreichs erbaut. Die ganze Mystik, die tibetische Butter, der Tee und köstlicher Hochland Gerstenwein sind auf jeden Fall beindruckend.

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3. Danba – ein bezaubernd schönes Tal

Über 370 km entfernt von Chengdu, liegt Danba, das kulturelle Zentrum der Region Jiarong. Gelegen am Ostzugang von Garze, der Provinz Sichuan, liegt es versteckt mitten in den westlichen Bergen und Tälern Sichuans. In Danbas Beinamen, “Tal der Schönheit” kommt die Bewunderung der prächtigen Landschaft und Kultur zum Ausdruck. Selbstverständlich sind die Mädchen in Danba besonders hübsch, und jedes Jahr wird ein Schönheitsewettbewerb veranstaltet. Danba besitzt eine Kultur der Steinhöhlen-Architektur und ist berühmt für seine steinernen Zimmer. Die geheimnisvolle Feng Shui-Lehre kombiniert mit einer reichen religiösen Kultur lässt diesen Ort nahezu perfekt erscheinen.

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4. Ma-ni-kan-ko – die Cowboystadt Chinas

Ma-ni-kan-ko Ma-ni-kan-ko ist eine Zwischenstation auf der Nordroute der Tibet-Sichuan-Straße. In früherer Zeit war es ein wichtiger Knotenpunkt auf der Handelsroute nach Yunnan, Qinghai und Sichuan, und ein Zentrum an der alten Tee-Pferde-Straße. In seiner geschützten Umgebung wirkt der Yilhun Lhatso (Xinluhai See), ein See etwa zehn Kilometer von Ma-ni-kan-ko entfernt wie ein Märchenland. Wiesen und Fichten, Tannen und Zypressenbäume säumen das Ufer. Überall am See finden sich Marnyi-Steine, in die buddhistische Sutras eingraviert sind. Entenschwärme fliegen darüber hinweg, während sich viele Fische im See tummeln. Ein schneebedeckter Berg erhebt sich gegen den blauen Himmel, auf der Wasseroberfläche funkelt das Sonnenlicht und taucht die Landschaft in eine erfurchtgebietende Atmosphäre. Die Mehrheit der Bewohner sind Tibeter, deren Nomadenleben sie hart und zäh gemacht hat. Wie Cowboys im wilden Westen haben viele eine dunkle Haut, langes Haar und tragen schwarze Stiefel.

5. Mainling – das Märchenland auf Erden

MainlingXiangbala, bekannt als das Märchenland der Unsterblichen, im tibetischen Bezirk von Mainling ist frei vom hektischen Leben der Industrie und liegt eingebettet zwischen Wäldern, Flüssen und schneebedeckten Berggipfeln. Mainling protzt mit vielen Naturphänomenen. Der Yaluzangbu Grand Canyon ist der größte der Welt. Der nebelgekrönte Namcha Barwa-Berggipfel nimmt unter den höchsten den 15. Platz ein. Das Wasser fließt rückwärts am Zusammenfluss von Yaluzangbu und Niyang. Außerdem liegen die natürlich heißen Gega-Quellen hier und der gut geschützte Urwald des Nayi Zhagong-Tals. Mainling ist auch die Heimat von mehr als 720 Kulturpflanzen, wie dem Pinienbaum, Farnen und Azaleen. Zusätzlich schmücken Wasserfälle und Gletscher die Landschaft.

6. Zayu – die Wasserstätte in Tibet

ZayuNach der Ankunft in Ranwu können Besucher den Ort besichtigen und einen angenehmen Aufenthalt im wohltuendem Klima und der atrraktiven Landschaft genießen. Zayu liegt im Südwesten des tibetischen Plateaus, zwischen dem Himalaya und dem Hengduan-Gebirge. Zayus zahlreiche Seen und der üppige Regen haben ihr den Beinamen “Wasserstätte” verliehen. Aufgrund dieser speziellen Gegebenheiten wachsen hier viele verschiedene Früchte und Gemüsesorten. Das Wetter ist auch ideal für den Anbau von Tee. Aus diesem Grund ist Zayu die erste Adresse für die Produktion von tibetischem Tee.

7. Bomi – Die tibetische Schweiz

BomiAn der südlichen Linie der Tibet-Sichuan-Route gelegen, rührt Bomis atemberaubender Zauber vor allem von den vielen Bergen und Seen her. Das Gebiet von Bomi im Südwesten Tibets ist die Heimat des Kaqin Gletschers, dem größten dieser Art in China. Von April bis Mai blühen in weiten Teilen der Gegend Pfirsichbäume und Hochlandgerste und steigern noch die Schönheit der Landschaft. Das Gebiet um den Ranwu-See in Bomi wird auch die “Tibetische Schweiz genannt”. Der See liegt mehr als 3.800 Meter über dem Meeresspiegel und hat eine Fläche von 22.000 Quadratkilometer. Die Jahreszeiten bestimmen die Wasserfarbe, die von Aquamarinblau bis Türkis reicht. Bei Sonnenaufgang spiegeln sich die Schneegipfel der Berge, die weißen Wolken und der Wald darin.

8. Zhangmu – Die Stadt am Hang

ZhangmuIn Zhangmu herrscht ein feuchtes, subtropisches Klima. Es liegt an Grenze zu Tibet und Nepal in einer Höhe von 2.300 Metern. Klimatisch ist Zhangmu verbunden mit anderen Gegenden Tibets. Das bedeutet, dass schmelzender Schnee vom Himalaya Wasserfälle entlang der Straßen speißt und Wind aus großen Höhen durch die bergige Region weht. Die Architektur in Zhangmu besteht hauptsächlich aus zwei- und dreistöckigen Häusern. Viele sind von kleinen bunten Gärten und den Fahnen der Betenden umgeben. Zhangmu ist dabei nicht einfach nur ein schöner Platz, es ist auch ein geschäftiger Ort. Er bildet das Tor nach Nepal und besitzt wirtschaftliche Anziehungkraft. Der örtliche Marktplatz wimmelt von Geschäftsleuten und Touristen.

9. Gyirong – der Glückliche Ort

Der Name bedeutet “Glücklicher Ort” auf Tibetisch. Gyirong erhielt diesen Namen im 8. Jahrhundert von einem indischen Reisenden. Im Grenzgebiet zwischen China und Nepal gelegen, besitzt es ein mildes Klima in der eine üppige grüne Vegetation gedeihen kann. Das günstige Wetter, das reiche kulturelle Erbe und die Schönheit der Natur, wie z. B. die Berge Yangrankangri und Langbokangri, machen Gyirong zu einem lohnenden Ziel. In Gyirong finden sich auch viele gut erhaltene Tempel, wie den Paba Tempel und den Chagadasuo Tempel.

10. Yadong – kleiner Grenzbezirk

YadongYadong befindet sich an der südlichen Seite des mittleren Himalayas und nahe der Grenzen zu Sikkim und Buthan. Die Gegend umfasst mehr als 4.000 Quadratkilometer und liegt 3.000 Meter über dem Meer. Ungeachtet seiner hohen Lage bedeutet der Name in Tibetisch “Tiefes Tal des stürzenden Wassers”. Ergänzend zu seinem saftigen Grün gibt es in Yadong berühmte lokale Spezialitäten, wie den örtlichen Yadong-Fisch und den Gerstenwein. Die touristischen Hauptziele sind das Donggar Kloster, das Garju Kloster und die heißen Quellen von Kangbu. Yadong ist auch ein Handelsknotenpunkt zwischen China und Indien.

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