Der Xiaozhao Tempel

Der Xiaozhao Tempel

Der Xiaozhao-Tempel liegt nördlich der Altstadt von Lhasa. Er wurde Mitte des 7. Jahrhunderts gebaut. In der Geschicht wurde er mehrmals abgebrannt und repariert. Es gibt im Tempel zahlreiche Wandgemälde und Buddhafiguren von Schakjamuni, Mozhuerji und Maitreja. In der Haupthalle steht eine vergoldere Statue des achtjährigen Schakjamunis, die Prinzessin Chinzum von Nepal nach Tibet gebracht hat. Der Xiaozhao-Tempel beherbergt ein Institut fürs Studium der klassischen Werke der tibetischen Gelben Sekte (Gelugpa).

Das Ramoche Kloster ist auf Chinesisch Xiaozhao Tempel genannt. Xiao bedeutet klein. Das Kloster ist ein ebenso kleiner wie faszinierender Tempel. Zhao ist eine phonetische Übersetzung und bedeutet in der tibetischen Sprache Buddha. Im Kloster gibt es eine Statue des Shakyamuni im zarten Alter von acht Jahren und zahlreiche Buddhastauen, Thangkas usw. Das Ramoche Kloster befindet sich 500 Meter von dem Jokhang Kloster entfernt. Das Gebäude liegt im Norden von der Stadt Lhasa und einen kurzen Spaziergang nördlich vom Barkhor-Viertel, etwa 500 Meter entfernt. Es ist eine der Sehenswürdigkeiten in Lhasa und als Schwerpunktobjekt dem Denkmalschutz des Autonomen Gebiets Tibet unterstellt. Das Ramoche Kloster ist eine Hochschule für Mizong der Gelug Sekte vom tibetischen Lamaismus. Ramoche wird in seiner Bedeutung nur noch vom Jokhang übertroffen. Mit dem Namen „ Zwei Zhao in Lhasa“ sind das Jokhang Kloster und das Ramoche Kloster zusammen weltberühmt.

Im 7. Jahrhundert, in der Tang-Dynastie wurde das Ramoche Kloster von Prinzessin Wencheng, Songtsen Gampos chinesischer Gemahlin, in Auftrag gegeben. Es diente zur Aufnahme der Statue des Jowo Shakyamuni, die von Prinzessin Wencheng als Mitgift nach Tibet gebracht, aber später in das Jokhang Kloster verlegt und durch den Akshobhya-Buddha ersetzt wurde, eine Statue des Shakyamuni im Alter von acht Jahren.

Das Hauptgebäude im Kloster ist dreistöckig. Das Erdgeschoss besteht aus drei Teile: Tor und Hof, Halle der Auslegung der Sutras und Shakyamuni-Halle. Darum gibt es Circumanbulate. Auf den Korridorwänden sind überall die Amida-Buddhastauen gemalt. Die Dächer sind aus chinesischen goldenen Dachziegeln und immer schön glitzernd. Man kann diese herrliche Szene irgendwo in Lhasa schauen.

Tipps:

Achtung: Im Ramoche Kloster darf man nicht fotografieren und aufnehmen!

Das Ramoche Kloster zu besuchen, braucht man etwa eine Stunde. Für Almosen bereitet man sich besser auf Kleingeld vor. Eine Besichtigung im Ramoche Kloster dauert nicht lang. Wenn man keine Zeit dafür hat, ist es nicht sehr schade.