Stadtführung Luoyang

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Luoyang

Luoyang liegt im nordwestlichen Teil der Henan-Provinz und gehört zu den berühmtesten Städten Chinas, das Gesamtgebiet umfasst etwa 15.000 Quadratkilometer und hat 1,55 Millionen Einwohner. sie ist heute als Industriestadt wichtig für den Maschinenbau.

Luoyang liegt an einer wichtigen geografischen Schnittstelle: Nicht weit entfernt vom Gelben Fluss und umgeben von Bergen und Ebenen; östlich führten über den Hu Lao-Pass und westlich über den Han Gu-Pass Routen, die bereits in früheren Zeiten wichtig für den Binnentransport waren. Im Norden gab es in der Grafschaft Mengjin eine bedeutende Fähre über den Gelben Fluss; durch diese begünstigte Lage wurde Luoyang von der Xia-Dynastie bereits 2100 v. Chr. als Hauptstadt ausgewählt und behielt diese Funktion für mehr als 70 Kaiser aus neun verschiedenen Dynastien. Luoyang ist damit eine der sieben alten Hauptstädte Chinas und trägt auch den Beinamen „Hauptstadt von neun Dynastien“. In der Zeit nach der Han-Dynastie (206 – 220 v. Chr.) und besonders während der Sui- (581-618) und der Tang-Dynastie (618-907) erlebte die Stadt eine Periode des kontinuierlichen Wachstums und Wohlstands und entwickelte sich zu einer der bedeutendsten Metropolen jener Zeit.

Die lange Historie von Luoyang findet ihre Entsprechung in der ebenso großen Bedeutung für die Kulturgeschichte; die Stadt gilt als Wiege der chinesischen Zivilisation, weil dort viele Legenden entstanden sind (wie z. B. Nvwa?? flickte den Himmel, Dayu kontrollierte die Flut, der  chinesische Ahne?? Huangdi gründete die Nation). Luoyang gilt auch als „Hauptstadt der Dichter“, weil sich dort im alten China viele Dichter und Literaten versammelten und großartige Werke schufen, darunter auch das „Buch der Weisheit“ (Daode Jing), die „Geschichte der Han“ (Han Shu) und die „Verwaltungs-Theorie zur Ermahnung der Beamten??“ Zi Zhi Tong Jian). Ebenso blühte hier die religiöse Kultur: Hier entstand der Taoismus, und auch der erste buddhistische Tempel wurde von der Regierung gebaut. In Luoyang wurden auch viele wichtige Erfindungen des alten Chinas gemacht, darunter der Seismograph, die ringförmige Sphäre, ebenso die Papierherstellung und das Druckverfahren sowie der Kompass. 

Luoyang ist reich an historischen und kulturellen Sehenswürdigkeiten: Die Longmen-Grotten („Drachentor-Grotten“) mit ihren wertvollen Steinskulpturen zählen zu den drei kostbarsten Kunstschätzen der Felsenbildhauer Chinas und gehören zum UNESCO-Weltkulturerbe; im Kloster der Weißen Pferde steht der erste in China erbaute buddhistische Tempel und er wird als die „Wiege des Buddhismus in China“ verehrt. Am Berg Mangshan findet man alte Gräber von Kaisern, Adeligen und Literaten aus verschiedenen früheren Dynastien, deren wertvolle Schätze und Grabbeigaben im Zhou Wangcheng Tianzi Jialiu-Museum, weltweit das erste Grabmuseum, besichtigt werden können.
Im Shaolin-Kloster ist der chinesische Zen-Buddismus entstanden und dieser Ort ist auch die Wiege der athletischen und mentalen chinesischen Kampfkunst („Shaolin-Boxen“). Die Landschaft um Luoyang ist ebenso anziehend wie die kulturellen Stätten: Der Weiße Wolkenberg, der Funiu-Berg, der nationale Waldpark Long Yu Wan, die Ji Guan Kalkstein-Höhle und das Gebiet Xiaolangdi am Gelben Fluss, - alle diese Gegenden sind sehenswert. Sehr bekannt ist Luoyang auch für sein Pfingstrosenfest, das jährlich im April stattfindet und mit seiner einzigartig schönen Blütenpracht Touristen aus aller Welt anzieht. Die Pfingstrose ist nicht nur ein Symbol für Luoyang, sondern gleichzeitig die nationale Blume Chinas. Die Stadt ist auch berühmt für dreifarbig lasierte Keramikarbeiten, Bronzegefäße, Geschirr und Palast-Laternen, die Ihnen sicher gefallen werden und schöne Souvenirs darstellen.

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