Ningxia

Ningxia

„Ning“ ist die umgangssprachliche Bezeichnung für die Ningxia Hui autonome Region. Sie finden sie auf der Karte im Nordwesten von China und in dem Mittellauf und Unterlauf des Gelben Flusses. Sie grenzt an die Provinz Gansu im Süden, Shaanxi im Osten und an die Innere Mongolei autonome Region im Norden an. Dazu ist sie eine der fünf autonomen Regionen der ethnischen Minderheiten in China. Ningxia umfasst eine Gesamtfläche von etwa 66.000 Quadratkilometern und hat eine Bevölkerung von 5,62 Millionen Menschen. Ein Drittel stammt von der Gesamtbevölkerung der Hui-Minderheit.

Geschichte

Ningxia ist eine Region mit einem kulturell Reichtum, wie auch das gesamte südliche Gebiet des Jangtse-Flusses. Dazu ist es zusätzlich für sein strahlendes, kulturelles Erbe bekannt, das in der langen Geschichte des Flusses gesammelt wurde. Die Region wird dafür sehr bewundert. Während der Zeit der Tang-und der Han-Dynastie, von 206 vor Christus bis 907 nach Christus, war Ningxia der wichtigste Ort für Handel und Verkehr zwischen den östlichen und westlichen Regionen des alten Chinas. Die Ruinen der Großen Mauer aus der Ming-Dynastie können in dem Osten von Ningxia gefunden werden.

Was es hier zu sehen gibt

Eine einzigartige Landschaft, einzigartige lokale Sitten und Gebräuche und die alte Geschichte, die alle Ningxia zu einer interessanten touristischen Stadt für diejenigen machen, die eine reiche und vielfältige Region entdecken wollen.

Die Stadt Yinchuan ist auch als die „Phönix-Stadt“ bekannt. Sie ist die Hauptstadt der Region und sie liegt in dem entlegenen nordwestlichen Gebiet von China. Die 1000 Jahre alte Stadt ist eine berühmte Kulturstadt außerhalb der Großen Mauer. Der alte Bereich der Stadt Yinchuan ist im Westen grün und ruhig und enthält alle interessanten Orte. Er umfasst die 1500-jährige Haibao-Pagode, die berühmte buddhistische Architektur aus dem westlichen Xia Königreich, nämlich den Chengtian-Tempel, sowie auch die Kaiserliche Grabstätten von dem Westlichen Xia, die als Pyramiden von China bekannt sind. Man kann hier zudem die mystischen Klippe-Gemälde von dem Berg Helan finden. Diese Gemälde sind von den alten Nomaden gemalt worden, die im Nordwesten von Ningxia in den Regionen von dem Berg Helan wohnten. Sie verwendeten eine kühne und beschreibende Meißel- und Zeichentechnik, wozu sie grelle Farben zugesetzt hatten, um die Geschichte von einer prächtigen chinesischen Zivilisation zu erzählen.

Der Berg Liupan befindet sich im Süden von Ningxia. Dies ist eine Gegend, die für seine malerische Landschaft berühmt ist und sie hat sich sicherlich seinen Ruf als die „grüne Insel“ mehr als verdient.

Das malerische Landschaftsgebiet aus Sand und See ist der nationale touristische Trumpf für diejenigen, die nach einem Ort mit Seen, Dünen, Schilfen, Vögeln und mit Fischen suchen. Während der Zeit von Mai bis September wird der See zu einem wahren Paradies für etwa ein Dutzend Sorten von kostbaren Vogelarten, wie Schwäne, weiße und graue Kraniche, Schwarzstörche und auch Wildgänse.

Shapotou am südlichen Rand der Wüste Tengger: Dort kann man das Wüstenforschungszentrum finden. Es wurde im Jahre 1956 gegründet, um Wege zu finden, wie die Invasion des Sandes auf die Schienen verhütet werden kann. Und Shapotou gehört zu den vier singenden Dünen in China. Die Düne herunter zu rutschen gibt einem das ätherische Gefühl, als ob man vom Himmel abgestiegen wäre. Die besondere geologische Struktur des Ortes bewirkt, dass der Sand eine Resonanz ausstößt. Und die Resonanz hallt wie das Läuten der großen Glocke oder das Schlagen einer großen Trommel. Klares Wasser fließt sanft in einem Knie-tiefen Bach am Fuße der Düne.

Ningxia ist die Heimat der chinesischen Moslems. Wenn Sie dorthin gehen, respektieren Sie bitte die jeweiligen lokalen Sitten und die Gebräuche von den Hui.