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Tibetisches Museum, das erste moderne Museum in Tibet

Tibetisches Museum, das erste moderne Museum in Tibet

Das Tibet-Museum befindet sich im Südwesten der Stadt Lhasa und wurde im Oktober 1999 fertig gestellt. Der chinesische Name wurde vom ehemaligen Generalsekretär der Zentralkomitees der Kommunistischen Partei Chinas Jiang, Zemin eingeschrieben und der tibetische Name ist aus im 17. Jahrhundert mit Golden geschriebenem Tripitaka kopiert. Die Ausstellungshalle besteht aus vier Hauptteilen: die prähistorische Kultur, die untrennbare Geschichte, Kultur und Kunst, Sitten und Gebräuche von Tibet. In der Halle für die prähistorische Kultur zeigt, dass altsteinzeitliche Werkzeuge für Alltagsleben wie Steintafeln, Steinkerne, die früher im Norden von Tibet bei 4000 Metern über dem Meeresspiegel ausgegraben wurden, ausgegrabene Steindechsel, Steinbeile und Steinmeißel aus Chuangdu, Steinpfeilspitze, Ahle aus Bein, Nähnadel aus Bein und verschiedene rote, graue sowie schwarze Keramiken in der Spätzeit von der Jungsteinzeit einen repräsentativen Zeitprozess vor der Zivilgesellschaft in Tibet vollständig wiederführen – die Altsteinzeit, die Jungsteinzeit, die Bronzezeit und die Eisenzeit.                                    

Das Thangka, eine phonetische Übersetzung vom Tibetischen, ist eine eigenartige Kunst in der tibetischen Kultur und man betrachtet Thangka für lange Zeit als der repräsentative Vertreter der tibetischen Kunst. Diese Rollbilder werden überall in Tibet gehängt, z.B. in Klöstern, am Familien-Altar, in Geschäften sogar in Kneipen. Aber nicht jedes Thangka darf als Kulturgegenstand bezeichnet werden. In der Halle für Kultur und Kunst  kann man viele alte und schöne Thangka genießen. Der Inhalt von Thangkas konzentriert sich auf Religionen, aber es gibt auch viele Thangkas über Geschichte, Biographien, Literatur, Sitten und gebrauche sowie Wissenschaft im Tibet-Museum. Thangka ist als die echte tibetische Enzyklopädie genannt. Ebenfalls außergewöhnlich sind seine wertvollen Farbstoffe, die aus natürlichen Mineralien hergestellt werden. Die goldenen Linien in einem Thangka sind im Normalfall aus echtem Gold. Die Wahl von natürlichen Farben garantiert, dass Thangkas nach hunderten von Jahren nie abfärben.

Das Tibetische Museum mit einer Fläche von 53959 Quadratmeter war das erste moderne Museum in Tibet und liegt im südlichstlichen Teil des Norbu Lingka in Lhasa. Seine Gesamtbaufläche beträgt 23508 Quadratmeter und die Fläche der Ausstellungshallen 10458 Quadratmeter. Seine Ausmaße sind gewaltig und die Anlage ist mit meisterhafter Stringenz komponiert. Es hat einen eigenen Baustil und ist als Gipfel der Vollendung zu preisen. Auf der einen Seite ist es stark durch den traditionellen tibetischen Baustil geprägt, auf der anderen hat es den ästhetischen Reiz der modernen Bauwerke.

Das Tibetische Museum besitzt zahlreiche Schätze, z.B verschiedene Kulturgegestände aus vorgeschichtlicher Zeit, handschriftliche klassische tibetische Werke, farbenprächtige Thangkas, Instrumente und Kultgegenstände verschiedener Art, kunsthandwerkliche Produkte mit ausgeprägten ethnischen Merkmalen, einzigartige Keramik usw. Das Museum zeigt eine Ausstellung zur Geschichte und Kultur Tibets, die aus vier Teilen, nämlich der vorgeschichtlichen Kultur, der gemeinsamen chinesisch-tibetischen Geschichte, Kunst und Kultur sowie der volkstümlichen Kultur besteht. Besucher können durch die Ausstellung einen Einblick in die lange Geschicht der Tibeter und ihre großartige Kultur gewinnen.

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