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der Linggu Tempel, der im Jahr 514 gebaut wurde

der Linggu Tempel, der im Jahr 514 gebaut wurde

An der Ostflanke des Berges, und damit am weitesten von der Stadt entfernt, liegt der Linggu Tempel (Tempel des Tals der Geister), die vielleicht unspektakulärste Anlage am Purpurgoldberg. Die Busse fahren bis vor die Haupthalle, die den Namen Wu Liang Dian (Balkenlose Halle) trägt. Die 1381 vollendete und weitgehend restaurierte Halle ist ungewöhnlich groß und für das sich selbst tragende Bogengewölbe aus Ziegelwerk berühmt, das auf fünf Säulen ruht und ohne Stützbalken auskommt. Früher wurden in ihr die buddhistischen Sturen aufbewahrt, später funktionierten Taiping-Rebellen sie in eine Festungsanlage um, und heute dient sie als Ausstellungshalle.

Zu Fuß nur wenige Minuten östlich der Balkenlosen Halle erreicht man den ebenfalls umfassend restaurierten Linggu Tempel selbst, der ursprünglich wesentlich größer war, aber noch heute von Mönchen in gelben Gewändern aktiv betrieben wird. Nördlich der Halle steht ein kleiner Pavillon, der von schönen Zypressen und Kiefern umgeben ist, noch weiter nördlich ragt die achteckige, neunstöckige Pagode Linggu Ta 60 m in die Höhe. Merkwürdigerweise wurde sie in den 30er Jahren als Gedenkstätte für Guomindang-Mitglieder errichtet, die zwischen 1926 und 1927 im Kampf gegen die aufständischen Kommunisten um das Leben kamen. Ein Aufstieg belohnt mit herrlichen Ausblicken auf die umliegende Landschaft.

Zwischen dem Linggu Tempel und dem Mausoleum Sun Yatsen pendelt ein Bus, die beiden Anlagen sind jedoch auch durch einen hübschen, relativ gut markierten Pfad miteinander verbunden (vom Linggu Tempel Richtung Nordwesten). Unterwegs gibt es das eine oder andere Gebäude zu entdecken, darunter die Buddhistische Bibliothek (Zanjing Lou), die heute das recht fade Sun-Yatsen-Museum beherbergt – eine Sammlung von Bildern mit ausschließlich chinesischen Erklärungen.

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