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Die Legende über den Kaiserkanal, der UNESCO Welterbe Chinas

Die Legende über den Kaiserkanal, der UNESCO Welterbe Chinas

Der KaiserkanalIn dem Buch “Da Ye Za Ji” von Bao Du aus der Tang-Dynastie gibt es eine detaillierte Darstellung zu der Szene von des Booms auf dem Kiaserkanal, als der Sui-Kaiser Yang nach Yangzhou ging und sich an den Qiong-Blumen erfreute: Der Sui-Kaiser Yang saß in einem Drachenboot, das 45 Chi (chinesische Maßeinheit, = 1/3 Meter) hoch, 50 Chi breit, 200 Chi lang war und drei Stockwerke hatte. In der obersten Etage waren Haupthalle, Innenhalle, östliche Audienzhalle und westliche Audienzhalle mit einem umgebenden, fein geschnitzten und hübsch bemalten Kreuzgang. Auf dem ersten und zweiten Stock waren 163 Zimmer. Alle waren mit zinnoberrotem Pulver lackiert, mit goldenem Schmuck und türkis-grüner Jade dekoriert. Ihre Tore und Fenster wurden fein und schön geschnitzt und mit hängenden Quasten und roten Seidensieben verziert. Im Erdgeschoss wohnten die Bediensteten und Matrosen, aber auch hier wurde recht ordentlich aufgeräumt. Das Drachenboot wurde durch ein aus 6 weißen Seidenbändern geflochtenes Tau von 1080 Menschen, den sogenannten “Dian Jiao”, ins Schlepptau genommen. Sie waren alle Männer im besten Alter aus dem Jianghuai-Gebiet und kleideten sich in Samt und Seide.

Das Drachenboot der Königin Xiang Chi war mit 900 “Dian Jiao” (Schlepptauarbeitern) ausgestattet. Die Haremsdamen saßen in den 9 Fu Jing Booten von denen jedes Boot 100 “Dian Jiao” hatte. Außerdem waren 36 Yang Cai Boote für die höfischen schönen Frauen und Damen im Angebot. Diese Boote, die alle farbig bemalt, fein geschnitzt und mit ein oder zwei Stockwerken gebaut waren, hatten alle ihre Eigenheiten. Darüber hinaus gab es ein Zhu Que Fang (Gimpel-Vergnügungsboot), Cang Chi Fang, Weißer Tiger Fang, Xuan Wu Fang, Fei Xiang Fang und Ling Bo Fang für die Kammerzofen. Die Kammerzofen im Ling Bo Fang konnten gut schwimmen und konnten deshalb auch ins Wasser gehen. Danach kamen 52 Schiffe mit 5 Etagen für Fürsten und Würdenträger, gefolgt von 120 Schiffen mit 3 Stockwerken für Mönche und mehrere dreistöckige Boote ausländischen Gäste und Mandarine mit 5 Klassen. die benötigten Bootsleute zählten 80.000 Menschen. Das Personal dieses Teams, zusammen mit den Leibgarden gerechnet, zählte über 300.000. Die Boote und Schiffe auf dem Kanal hatten von Anfang bis Ende eine Länge von 200 Meilen (1 Meile = 500 m). Jedesmal wenn sie an einem Regierungssitz oder einem Landkreis vorbeifuhren, mussten innerhalb von 500 Meilen Lebensmittel als Tribut gebracht werden. Die Lebensmittel, die sie nicht aufaßen, wurden einfach weggeworfen. Entlang des Weges wetteiferten die Kommunalmandarine miteinander, Geschenke zu überreichen. Wessen Geschenke das Wohlwollen des Kaisers erhielten, der wurde protegiert und reich. Die Ausflüge des Sui-Kaisers Guang Yang benötigten einige Tausend Drachenboote ohne Paddel und Staken, dafür aber mit 80.000 Schlepptauarbeitern. Die Kriegsschiffe für die Leibgarden zählten auch noch einige Tausend, wurden aber dennoch von den Unteroffizieren selbst ins Schlepptau genommen. Mehr als 10.000 Schiffe hatten vom Anfang bis zum Ende eine Länge von über 100 Kilometer. Die Kavallerien bewachten entlang den beiden Ufer das Team, das mit voller Kraft voraus ging, überall waren Banner und Fahnen, die einen grandiosen Anblick boten.

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