Recommended by Australian Geographic

Tibet

Tibet ist nicht nur das Dach der Welt, sondern auch das Dach der Welt im Bereich der Religion. Es ist schwer auf der Welt ein Volk wie die Tibeter zu finden, das den Frieden der Seele so hoch schätzt. Selbst wenn die Tibeter heute auch Smartphones verwenden, sie sind noch auf dem alten Weg des traditionellen Lebens, das vor 800 Jahren stattfinden könnte. Die Massen der Pilger in und vor dem Jokhang Tempel sollten nicht so anders sein als in der Vergangenheit, die Zeit steht auf der Tibet Ebene still. Wir ausländischen Reisenden, wenn wir den Fußstapfen von Pilgern folgen, werden wohl in der Lage sein, herrliche Naturlandschaft und den Menschen in Tibet zu begegnen.

Großraum Tibet

Historisch gesehen ist der Großraum Tibets zwei mal größer als das heutige Autonome Gebiet Tibet (AGT), der Großraum Tibets umfasst AGT mit den heiligen Städten Lhasa als Hauptstadt und Shigatse, sowie andere 10 autonomische Bezirke und Kreise mit den Provinzen Qinghai, Sichuan, Yunnan und Gansu. Seit der Tang Dynastie sind die Tibeter im Himalaya Gebiet Chinas ansässig mit den Han, Qiang und Hui Leuten zusammengemischt. Sie sind zu einer chinesischen Einheit verschmolzen. Die Besonderheit der Architektur, des Essens, des Lebensstils und der Religion sind noch gut erhalten. Der moderne Zeitgeist verändert Tibet langsam und dessen Leuten passen sich auch viel schneller an als früher.


Großraum Tibet


Der erste Besuch in Tibet

Tibet hat ausgeprägte Jahreszeiten, aber zu jeder Jahreszeit ist das Wetter unberechenbar. Der Winter in Tibet ist lang und kalt. In der Regenzeit von Ende Juni bis Ende August muss man wasserdichte warme Kleidung tragen. In den kalten Monaten von Ende Oktober bis Mitte April sind Daunenjacke und winddichte Kleidung wichtig. Es ist nie zu heiß in Tibet. Beispielsweise kann man im Sommer von Juli bis August mittags in Lhasa nur ein T-Shirt anziehen, aber am Morgen und am Abend ist doch ein Mantel notwendig. Unabhängig von der Jahreszeit sind Mantel und Schal dabei zu haben immer noch wichtig, besonders wenn die Reise über den Pass verläuft. Gute Wanderschuhe oder Turnschuhe sind auch notwendig.

Tibetgenehmigung

Alle nicht chinesischen Passinhaber brauchen eine Tibet Reiseerlaubnis, um Tibet zu besuchen. Alle Touren müssen im Voraus von einem chinesischen Reisebüro gebucht werden. Ihre ganze Tour in Tibet muss von einem lizenzierten Reiseleiter begleitet werden. mehr

Unterkunft

In der Hochsaison von Ende Juni bis Anfang Oktober sollte man am besten die Unterkunft im Voraus buchen, besonders in Lhasa und Zanda. In der Nebensaison von Ende Oktober bis Ende März des Folgejahres sollte die Unterkunft ebenfalls im Voraus gebucht werden, da viele Hotels für eine Pause geschlossen sind.

Hotel

In Lhasa gibt es verschiedene Arten von Hotels: Luxushotels, Businesshotels, Hotels im tibetischen Stil. In regionalen Verwaltungszentren und Reisezielgebieten sind viele Boutiquehotels und Hotels von lokalen Behörden.

Hotels im tibetischen Stil: In entlegeneren Gebieten werden die Teehäuser auch als Gasthäuser betrieben, billig aber bescheiden. Die Gäste sind vor allem Pilger und Tibeter.

Gasthaus

In kleinen Kreisstädten gibt es viele Gasthäuser von staatlichen lokalen Behörden wie das Posthotel, das Hotel zum Getreide oder das Transporthotel.

Jugendherberge

Die sind geeignet für preisbewusste Reisende. Die Qualität von Jugendherbergen variiert, aber sie sind ein guter Ort, um andere Reisende zu treffen.

Tempel - Pensionen

Bei Reisezielen in der Nähe von Sehenswürdigkeiten oder bedeutenden Klöstern sind einfache Pensionen zu finden, aber bitte erwarten Sie keine besonders hohen Anforderungen an die Hygiene.

Höflichkeit

Grüßen

“Tashi delek” sagen die Leute bei Treffen. Eine höfliche Begrüßung soll mit Augenkontakt sein, mit dem rechten Palm nach oben. Wenn Sie Mönche oder ältere Leute begrüßen, sagen Sie bitte "Tashi delek“ mit einem Lächeln und dem Namaste Gruß.

Kultstätte

In tibetisch-buddhistischen Tempeln und bei den Stupas, den Mani-Steinen, gehen Sie im Uhrzeigersinn um. Ahmen Sie die Einheimischen nach, dann kann es nicht schief gehen. Betreten Sie keine Klöster ohne Genehmigung.

Rauchen und Alkohol trinken ist nicht erlaubt, wenn man Klöster besucht. Tragen Sie geeignete Kleidung und keine Shorts oder Sonnenbrille. Nicht mit dem Finger auf die Buddha Figuren oder buddhistischen Mönche zeigen. Die religiösen Artefakte gehören auch dazu, halten Sie einfach den Handteller nach oben. Fotografieren sollte ohne Blitz, aber mit Erlaubnis sein.

Als Gast

Wenn Sie die Chance haben ein Abendessen mit Tibeter zu erleben, überfüllen Sie Ihren Mund nicht, schmatzen Sie nicht und trinken Sie Ihren Tee lautlos. Wenn der Gastgeber oder die Gastgeberin Ihnen etwas übergibt, zum Beispiel eine Tasse Tee, nehmen Sie diese mit beiden Händen entgegen, um Ihren Respekt und Wertschätzung zu zeigen.

Trinken

Nehmen Sie das Glas mit zwei Händen. Halten Sie das Glas dann mit der linken Hand, stecken den rechten Ringfinger in das Glas und schnallen mit dem Daumen und dem Ringfinger nach oben, nach Mitte und nach unten, um ihre Achtung und Respekt für Himmel, Mensch und Erde zu zeigen. Nach einem Schluck wird das Glas von dem Gastgeber voll geschenkt und der Brauch wird wiederholt. Erst beim dritten Mal wird das Glas ausgetrunken. Es gilt die Regel: drei Schluck ein Glas.

Essen

Viele tibetische Freunde essen keinen Fisch oder Garnelen. Fragen Sie vor der Bestellung nach und erweisen Sie Ihren Respekt.

Tabus

Zu den Tabus gehören die Berührung der Köpfe der Menschen mit den Händen und man darf auch nicht auf Gebetspapier sitzen oder damit den Tisch wischen.

Handeln

In Tibet ist es üblich beim Kauf bestimmter Waren zu handeln

Wichtige Empfehlung:

Süßer Tee und Yak Buttertee trinken kann die Höhenkrankheit schnell lindern.

Mit einem Lächeln und dem "Tashi delek" Gruß gewinnen Sie schnell die Freundschaft in Tibet.

Beliebteste Reisen

Empfehlene Reisetipps