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Der Qingcheng Berg, einer der bedeutenderen taoistischen Klosterberge Chinas

Der Qingcheng Berg, einer der bedeutenderen taoistischen Klosterberge Chinas

Der dicht bewaldete und von den Taoisten als heilig verehrte Qingcheng Shan (Berg der Grünen Stadt) liegt nur 15 Kilometer von Dujiangyan entfernt, kann aber auch frühmorgens von den drei großen Busbahnhöfen Chengdus direkt angesteuert werden. Einst einer der friedlichsten Orte unter der Sonne, hat sich Qingcheng inzwischen zu einem beliebten Ziel für Wochenendausflügler entwickelt (mitsamt Kirmes und grotesker Tierrutsche), ist aber immer noch eine gute Alternative für diejenigen, denen die Fahrt zum Emei Shan zu weit ist.

Nur 15 km weiter westlich gelegen, ist dies einer der bedeutenderen taoistischen Klosterberge Chinas, und mit seinen Felsen, Grotten, Wasserfällen und dichten Wäldern sieht er aus wie aus dem Bilderbuch - ein Grund, weswegen er zum UNESCO Welterbe zählt. Der „Himmelsmeister“ Zhongdaoling (34-156), der den Taoismus entscheidend prägte, soll hier eine Zeit lang gewirkt haben, ehe er als Unsterblicher zum Himmel aufstieg. Heute schafft man Ähnliches per Sessellift - wenn auch nur ein Stück weit. Vom Besuch des Qing Cheng Shan am Wochenende ist abzuraten.

Der Aufstieg beginnt nahe dem Kloster Jianfu Gong am Fuß des Berges. Wer die Seilbahn benutzen will, setzt zuvor per Fähre über den See Yuecheng Hu. Steigt man zu Fuß bis zum gipfelnahen Kloster Shangqing Gong auf, so sind rund 900 Höhenmeter zu überwinden, und man muss mit vier Wegstunden rechnen. Wichtigste Station nach vier Kilometern ist das große Kloster Tianshi Dong (Grotte des Himmelsmeisters). Jenseits des erwähnten Shangqing Gong (20 Minuten von der Bergstation des Lifts entfernt) geht es einen halben Kilometer weiter zum Gipfelpavillon Laojun Ge (Lao Zi Pavillon), einem zu dick und zu groß geratenen, pagodenartigen Bau aus dem Jahr 1992 – freilich mit bester Aussicht.

Das Areal des „Hinteren Berges“ wurde erst seit den 1980er Jahren touristisch erschlossen. Bis heute wird es weniger besucht als der „Vordere Berg“. Ein Sessellift erfreut fußmüde Wanderer auch hier. Es gibt weniger Klöster, dafür noch viel mehr Natur. Der Zugang liegt 15 km vom „Vorderen Berg“ entfernt. Ein schöner Rundweg führt zunächst durch die „Fünf-Drachen-Schlucht“ (Wulong Gou) nach Youyi Cun, von dort an der Bergstation der Seilbahn vorbei zu einem See und durch die Schlucht Feiquan Gou wieder zurück.

Wegen der größeren Entfernungen und vielseitigen Attraktionen ist eine Übernachtung auf dem Berg oder unter dem Berg sehr nötig. Unter dem Qingcheng Berg ist Dujiangyang empfohlen. Natürlich können Sie am Fuß des Berges  unweit der Schlucht im buddhistischen Kloster Tai'an Si übernachten.

Der Qingchengshan Berg wird in zwei Areale geteilt, nämlich dem „Hinteren Berg“ und „Vorderen Berg“. Der „Vordere Berg“ ist bekannt für die Kulturlandschaft, darunter wie Tempel, Kloster usw.. Der „Hinteren Berg“ ist charakteristisch für die natürliche schöne Landschaft. Hier ist das ruhiger.  Man kann mit Seilbahn auf diesen zwei Arealen fahren.

Auf dem „Vorderen Berg“ ist das möglich, in einem Daoistischen Tempel zu übernachten. Hier sind Shangqinggong und Tianshi Dong gute Orten, die mit guter Bedingungen und Angeboten sind und deren Preise auch nicht zu teuer ist.

Die Gebäude reflektieren vollkommen das taoistische Denken, nach der Natur zu streben, wofür unterschiedliche Arten von Gebäuden üblicherweise mittels einer traditionellen Technik, die gemäß der Achsensymmetrie durchgeführt wird und auf der Geländeformation und topographischen Merkmalen basiert, geschickt errichtet werden. Auch die Dekoration der Gebäude spiegelt das taoistische Denken des Strebens nach Glück, Langlebigkeit und dem Aufstieg zur Unsterblichkeit wider. Für die eingehende Erforschung der alten chinesischen taoistischen Philosophie, besitzen sie einen wichtigen historischen und künstlerischen Wert.

Die Landschaft ist hier so wunderschön, dass es den Besuchern so vorkommt, als ob sie in ein Gemälde hineinversetzt seien, weshalb man diesen Ort als „natürliches Gemälde“ bezeichnet. Genießen Sie diese Mischung aus historischen Gebäudeanlagen und wunderbarer Natur!

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