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Stangentusche, ein Schatz des Gelehrtenzimmers im antiken China

Stangentusche, ein Schatz des Gelehrtenzimmers im antiken China

Die Stangentusche war die früheste weit verbreitete Form der Tusche in China. Um eine mögliche Konfusion zu beiseitigen, sagen wir gleich, dass die Stangentusche keine alte Form vom Kugelschreiber oder Bleistift war, sondern die einfache Tusche in solider Form, die mit Hilfe eines sogenannten Mahlsteins für Reibetusche, oder kurz Reibstein, in feines Puder gerieben (Reibstein gab es in vielen unterschiedlichen Rauheiten) und mit Wasser gemischt wurde. Und dann wurde sie mit Hilfe eines Schreibpinsels auf dem typischen Papier benutzt (dadurch werden alle vier wichtigen Elemente der antiken chinesischen Schreibkunst in einem einzigen Anwendungsbereich vereint).

Eine der frühesten Nutzungen der Tusche in China ist die Inschrift auf Orakelknochen (die breiten Teile des Tierknochens wurden als die „Schreibleinwand“ benutzt) während der Shang Dynastie (BC 1700–1027). Die Schrift auf den Orakelknochen wurde mit Tusche aus dem natürlichen Kohlegraphit (das Blei der normalen Bleistifte ist Kohlegraphit und die Griechen nennen Graphit Graphein, was malen oder schreiben bedeutet...vergleiche das Wort "Graffiti") geschrieben, dabei wurde die Tusche mit Zinnober gemischt. (Der Zinnober ist ein glänzendes rotes Querksilbersulfid, typisch für die Nutzung als Pigment, z.B. die Farbe Zinnoberrot, auch bekannt als chinesisches Rot, ist goldbraun).

Nach der Erfindung des Papiers in der Han Dynastie (BC 206–220), wurden Graphite nicht mehr zum Produzieren der Tusche benutzt. Statt der wurde eine bessere Tusche aus Holzkohle (und zwar kommt von der Asche des Holzfeuers) benutzt.. Diese Art des rohen Materials für die Tusche war der Vorläufer der späteren Titen im antiken China, einschließlich der Stangentusche. Es hat über tousand Jahre gedauert zwishen die Erfindung der primitiven Tusche im Form von natürlichen Kohlegraphit und der Entwicklung der leichten Reproduktion, eine künstliche Tusche mit der konsequenten Qualität, aber aus natürliche Materialien.

Während der Song (960–1279) Dynastie wurde die Tusche aus dem Ruß der verkohlten Pinie und dem Pinienharz, ebenso wie aus den verkohlten Resten anderer Hölzer – insgesamt wurde sie als Rußtusche oder Lampenruß bezeichnet – mit einem Bindemittel gemischt (typischerweise ein Leim aus trockenem und fein gemahlenem Tierfell oder Knochen, Gewürzen und Mineralien), und dann wurden sie in einer Holzform gepresst und getrocknet. Der sich ergebende Block der Tusche, war bereit für das Mahlen vor Ort (im Arbeitszimmer der Kalligraphen oder neben der Staffelei der Maler am See, usw.) – und hatte gemäß der Forderung der Kalligraphen/Maler unterschiedliche Feinheitsgrade (je feiner der Tuschenstaub ist, desto glänzender wird das Endprodukt, der Glanz ist vor allem unter Kalligraphen ein hochgeschätztes Qualitätsmerkmal ). Diese Stangentusche wurde in ganz China benutzt. Viele der besten kalligraphischen Werke der chinesischen Meister kommen aus der Zeit der Song Dynastie und ein Grund dafür liegt in der Entwicklung der Stangentusche..

Während der Ming (1368–1644) Dynastie wurde die Produktion der Stangentusche eine echte Hausindustrie und hatte ihre Goldzeit. Eine weiterentwickelte Produktionsmethode für Stangentuschen wurde weit benutzt, bei der man Tungöl (auch bekannt als Chinaholzöl) gebrauchte. Das Erscheinen der Jijin Stangentusche wurde von den Schriftstellern. Kalligraphen und auch Malern sehr begrüßt. Er konnte in großen Bündeln hergestellt werden, die individuell dekoriert und in unterschiedlichen Sortimenten in künstlerisch verschönerte "Zigarrenkisten" gepackt wurden, welche selbst bei heutigen Herstellern luxuriöser und exquisiter Füllfederhalter noch Bewunderung hervorrufen würden.

Später bei der Qing (1644–1911) Dynastie wurde die Produktion der Stangentusche ein königliches Anliegen, seit der Kaiserzeit der Qing, die mit Kaiser Kangxi begann und mit Kaiser Qianlong endete, waren die Kaiser Patrone der Kunst. Dies lag zweifellos daran dass das Thema der Kalligraphen meistens berühmte litrarische Werke waren, einschließlich Gedichte und Reimpaare, sowohl antik als auch zeitgemäß (letzteres konnte auch ein Lob des Kaisers selbst sein). Die Kalligraphen waren wohl die am meisten gefeierten Künstler in dieser Periode. Darüber hinaus ist die Kalligraphie im Laufe der Zeit selbst eine Form der Malerei geworden.

Die Produktion der Stangentusche verringerte sich allmählich am Ende der Qing Dynastie, besonders nachdem Kaiser Daoguang (CE 1820-1850) an die Macht kam. Dies lag zum einen am Einfluss der westlichen Kultur (die flüssige Tusche war leicht zu bekommen im Westen), zum anderen an der Tatsache, dass China wegen des westlichen Einflusses schnell in eine modernere Ära gezogen wurde, in der die Kalligraphie und Kalligraphen nicht mehr so verehrt wurden.

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