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Geschichte und Kultur des Yangtze

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Der Jangtse nimmt eine wichtige Rolle innerhalb der chinesischen Geschichte ein. Die menschlichen Aktivitäten in diesem Gebiet haben ihren Ursprung in der Zeit von vor ungefähr 2 Millionen Jahren. In der Zeit der Frühlings- und Herbstannalen lebten die Ba- und Shustämme schon in der westlichen Region des Flusses, wo sich nun die Provinzen Sichun, Chongqing und ein Teil von Hubei befinden. Die Chu, beziehungsweise die, die man nun Hunan, Huben und den Menschen in dem südlichen Teil von der Anhui Provinz nennt, befand sich in dem zentralen Teil des Flusses. Während die Wu und Yue, wo sich heutzutage die Städte Jiangsu, Zhejiang und Shanghai befinden, in dem östlichen Teil des Flusses gelegen waren. Wegen der Schwierigkeit bei der Überquerung des Flusses bot sich der Fluss in den späteren, politischen Bewegungen als eine Grenze der Reiche an. Daher fanden hier viele heftige Schlachten statt, zum Beispiel forderten beide, die Ming Dynastie und die Republik China, Nanjing als ihre Hauptstadt ein, die eine Stadt am Jangtse war.

Kultur des Jangtse

Der Jangtse oder im Chinesischen als Changjiang bekannt, ist seit jeher wichtig für den Schiffsverkehr gewesen. Da es viele gefährliche Abschnitte des Gewässers gibt, wo Felsen herunter fallen oder auch mit den unklaren Wasserständen zu kämpfen ist, ist in der Vergangenheit der Transport an dem Fluss wesentlich erschwert worden. Die Boote mussten oft mit der Hand durch die gefährlichsten Stellen gezogen werden. Vor allem in der Zeit zwischen Juni und September, führte das Stromaufwärtsfahren fast immer zum Tod. Schuld geben die Bootsfahrer dem Wind, der nicht stark genug war, um gegen die Segel der Schiffe gegen die Kraft der tosenden Ströme zu wehen. Die neue Transportepoche des Jangtse-Flusses begann im Jahre 1900, als es dem britischen Raddampfer SS "Pioneer" gelang es, die Stromaufwärtsfahrt nach Chongqing zu schaffen. Diese Reise war dennoch nicht ohne Gefahr, wie von einem deutschen Passagierdampfer gezeigt worden ist. Das Boot wurde noch im selben Jahr in Stücke gerissen, als es mit einem Stoß auf einem Felsen gefahren ist. Heute ist die Fahrt auf dem Jangtse aber ungefährlich, egal ob nach oben oder nach unten. Sie gestaltet sich mittlerweile so angenehm wie nur möglich. Die meisten Schiffe sind jetzt mit moderner Navigation ausgestattet und die Seekrankheit ist auch selten, da die meisten der Schiffe einen Stabilisator installiert haben.

Es gibt ein zahlreiches Kulturerbe entlang des Flusses, zum Beispiel der Geist der Stadt Fengdu, die wegen des steigenden Wasserspiegels zum Teil umziehen muss. Obwohl die chinesische Regierung ihr Bestes getan hat, um die historischen Stätten zu bewahren, können einige von ihnen nicht verschoben werden. Touristen, die gerne den letzten Blick auf den "alten Jangtse" werfen möchten, sollten sich jetzt beeilen.

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