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Die antike Stadt Baisha

Die antike Stadt Baisha

Die antike Stadt Baisha ist eins der ältesten Städtchen in Lijiang und die früheste Siedlung der Naxi, sowie Geburtsort von „Tusi“, dem Chef des Mu Klans. Zahlreiche antike Gebäude, die während der Ming Dynastie gebaut wurden, befinden sich in der Stadt, darunter der Dabaoji-Palast, der Liuli-Tempel und der Wenchang-Palast. Die berühmten Baisha Fresken befinden sich im Dabaoji-Palast. Wegen des weißen Sandes auf dem Grund, nannte man das Städtchen „Baisha“, was in der Naxi-Sprache „Weißer Sand“ bedeutet. Die Architekturanlage ist in zwei Sektionen eingeteilt: Wohngebiet und kulturelle Stätten. Das Wohngebiet wird als "pengshizhi" bezeichnet, was in der Ortssprache "Baisha Straßen" bedeutet. Die Straßen verlaufen alle von Süden nach Norden. Im Zentrum befindet sich ein Platz, an dem drei Durchfahrtsstraßen zusammenlaufen. Häuser und kleine Geschäfte stehen auf beiden Seiten dieser Straßen. Ein kristallklares Lüftchen weht zwischen diesen Gebäuden hindurch.

Die antike Stadt Baisha ist die Wiege des Mu Klans. Von hier aus begannen die Mu ihre Stadtplanung. Früh in der Tang Dynastie, als der König des Nanzhao-Staates den Jadedrachen-Schneeberg Nord-Yue nannte, begannen die Vorfahren der Mu die Baisha Straßen und den Nord-Yue Tempel zu bauen. In der Song Dynastie wurde das reiche, kleine Städtchen wirtschaftliches, politisches und kulturelles Zentrum Lijiangs. In den Ming und Qing Dynastien zog die Mu Familie schrittweise nach Dayan um. Das Zentrumsviertel zeichnet sich durch seine Tempelgruppen, die sogenannten "Mudu" aus und ein großer Platz symbolisiert die politischen Rechte der Mu Familie. Unter der erhaltenen Architektur befinden sich der Fuguo-Tempel, der Dabaoji-Palast, der Liuli-Palast und der Dading Pavillon, die während der Herrschaft Tusis gebaut wurden. Während dieser Zeit, begannen die Mu, Wasseranlagen vom Jadedrachen Schneeberg in die Stadt zu errichten.

Die Baisha Fresken in Lijiang wurden vor allem in der frühen Ming Dynastie gemalt. Von den 55 bestehenden Fresken ist die größte in der Hall Dabaoji. Die meisten der Gemälde erzählen religiöse Geschichten aus dem Daoismus, Buddhismus und dem tibetischen Buddhismus. Die Farbe und Zusammensetzung ist sehr harmonisch. Sie verkörpern die artistischen Eigenschaften der Naxi, Tibeter sowie der Han und Bai. Die Bilder von Kwan-yin und Sakyamuni sind unter diesen die berühmtesten Stücke. Heute stellen die Baisha Fresken, auch als Lijing Fresken bekannt, eine wertvolle Datenquelle für Studien der chinesischen Kunst- und Religionsgeschichte dar.

Die Baisha Fresken sind zum großen Teil der Öffnungspolitik der Naxi in der Ming-Dynastie zu verdanken. Von der Ming-Dynastie bis Anfang der Qing-Dynastie dauerten Wandmalereien dreihundert Jahre. Die älteste ist in der Glashalle. Sie wurde vor 1417 gemalt. In der Zeit war die religiöse Malerei in der Mittel-Ebene von China untergegangen. In der Tang und Song-Dynastie war der Daoismus sehr beliebt. Die berühmten Maler bevorzugten eine Anfertigung religiöser Gemälde. Yan Liben und Wu Daozi waren die besten religiösen Maler. Die Baisha Fresken sind die Nachfolger der Tang und Song Wandmalerei, wobei letztgenanntes zu einem unsterblichen Schatz geworden ist.

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