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Gesundheit Hinweise in China, Gesundheit Tipps für Chinareisen

Gesundheitliche Hinweise für Ihre Reise nach China:

1. Beim Baden im Meer oder in Schwimmbecken mit gechlortem Wasser besteht im Prinzip kein Infektionsrisiko. Auf das Baden in Binnengewässern sollten Sie generell verzichten.

2. Bei Durchfallerkrankungen ist immer auf eine ausreichende Flüssigkeits- und Elektrolytzufuhr zu achten. Abgepackte Glukose-Elektrolyt-Mischungen sind im Handel erhältlich und gehören in jede Reiseapotheke.

3. Vermeiden Sie jeglichen Kontakt zu streunenden Hunden, Katzen oder zutraulich wirkenden Wildtieren.

4. Reinigen und desinfizieren Sie auch kleine Wunden sorgfältig

5. Die Luftverschmutzung in den Ballungsräumen ist in den vergangenen 2 Jahren stark zurück gegangen. Es gibt daher eigentlich keinen Anlaß mehr, einen Mundschutz zu tragen, auch wenn viele Chinesen das, vor allem im Winter, aus Gewohnheit noch tun.

6. Nehmen Sie ein Mückenschutzmittel nach Ihrer Wahl mit auf Ihre Reise nach China, vor allem im Sommer.

7. Ein Sonnenschutz ist in China unbedingt erforderlich! Vor allem im Sommer wird es in einigen Regionen sehr warm und in großen Höhen, wie z.B. Tibet ist die UV Strahlung ungleich höher. An vielen Sehenswürdigkeiten sind Sie der prallen Sonne ausgesetzt, nicht nur an der Chinesischen Mauer. Achten Sie unbedingt auf entsprechende Sonnenschutzfaktoren von 25, 30 oder sogar 50!

8. Bei ungeschützten Sexualkontakten besteht grundsätzlich die Gefahr einer Infektion, auch mit dem HI-Virus!

Impfung

Hinweise zu Nahrungsmitteln und Trinkwasser

1. Gut durchgegarte und heiß servierte Speisen, heißer Kaffee und Tee, aber auch kohlensäurehaltige Getränke, Bier und Wein sind in der Regel hygienisch unbedenklich.

2. Unzureichend erhitzte Speisen, nicht pasteurisierte Milchprodukte (z.B. Frischmilch, Speiseeis) sowie Obstarten, die nicht geschält werden können, bergen ein Risiko

3. Verwenden Sie kein Besteck oder Eßstäbchen, das auf den Boden gefallen ist. Auch wenn das Restaurant einen sauberen Eindruck hinterlässt, sind die Tische nicht so sauber oder gar keimfrei, wie Sie vielleicht annehmen. Essen Sie keine Speisen, die nicht auf einem Teller oder in einer Schüssel serviert werden.

4 Das Trinken von Leitungswasser kann nicht empfohlen werden, zum Zähneputzen kann es jedoch verwendet werden.

5. Keine Eiswürfel in Getränken.

6. Faustregel: Essen Sie nichts, das nicht gekocht oder geschält werden kann!

7. Waschen Sie Ihre Hände regelmäßig, besonders vor dem Essen, in vielen Restaurants sind Waschgelegenheiten vorhanden. Ein Handdesinfektionsmittel ist eine sinnvolle Alternative.

DImpfung

Welche Impfungen benötigen Sie für Ihre Chinareise?

Generell wird für die Einreise nach China aus Europa derzeit keine Impfung oder deren Nachweis verlangt. Jedoch ist für Personen, die sich innerhalb der letzten 6 Tage vor der Ankunft in China in einem Infektionsgebiet für Gelbfieber aufgehalten haben, ist eine Gelbfieber-Impfung in China zwingend vorgeschrieben.

Das Deutsche Auswärtige Amt empfiehlt jedoch, die Standardimpfungen gemäß aktuellem Impfkalender des Robert-Koch-Instituts für Kinder und Erwachsene anlässlich einer Reise zu prüfen und zu vervollständigen.

Bei Kindern sollte ein altersentsprechender Impfschutz vorhanden sein, bevor zusätzlich empfohlene Impfungen durchgeführt werden.

Impfung

  • Tetanus-Impfung
    Empfohlener Impfschutz für eine Reise nach China.
  • Diphtherie-Impfung
    Empfohlener Impfschutz für eine Reise nach China.
  • Polio-Impfung
    Empfohlener Impfschutz für eine Reise nach China.
  • Impfung gegen Hepatitis A
    Empfohlener Impfschutz für eine Reise nach China.
  • Impfung gegen Hepatitis B
    Empfohlen nur bei China-Aufenthalt über drei Monate.
  • Tollwut
    Nur bei besonderer Gefährdung, z.B. durch Landaufenthalt, Jagd, Jogging, usw.
  • Typhus
    Ebenfalls nur bei besonderer Gefährdung, z.B. durch Landaufenthalt, Jagd, usw.
  • Japanenzephalitis
    Nur saisonbedingt und bei längerem Aufenthalt in ländlichen Gebieten empfohlen.

Impfung

Offiziell gelten einige Regionen Chinas immer noch als Malaria gefährdet. Tatsächlich sind von 2518 registrierten Malariafällen im Jahre 2018 in China 2511 durch Einreise der Person aus einem anderen Land eingeschleppt worden und die Infektion hat nicht ich China stattgefunden. Angesichts der hohen Bevölkerungszahl, kann China eigentlich als malariafrei betrachtet werden.

Der Autor dieser Zeilen lebt selbst seit mehr als 2 Jahren in China, ohne zusätziche Impfungen, ohne Mundschutz und ohne Probeme.

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