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Kleiner Panda, der Rote Panda

Der Rote Panda (oder auch der Kleine Panda) hat einen langen, flauschigen, getreiften Schweif, wie ein Waschbär. Sein Gesicht und seine Ernährung ähnelt dem der Großen Pandas, aber er putzt sich wie eine Katze.

Du nehmst eine einmalige Stellung in der Tierwelt ein - keine Waschbären, Bären oder Katzen - sie bilden eine singuläre Famile im Tierreich, die Katzenbären (Ailuridae).

  • Chinesisch: 小熊猫 xiǎoxióngmāo /sshyaoww-sshyong-maow/ „Kleine Bär-Kaztze“
  • Erscheinung: wie ein Waschbär mit rötlich-braunem Fell
  • Größe: etwa 50 cm
  • Gewicht: etwa 5 kg
  • Lebenserwartung: 8–10 Jahre
  • Verbreitung: Nepal, Indien, Bhutan, Myanmar, China

Roter Panda Besonderheiten

Rot Panda

Verbreitung der kleinen Pandas— Indien, China und Myanmar

Der Rote Panda lebt am südlichen Fuße des Himalaya Gebirges von Indien, Nepal und Bhutan bis nach China und nach Süden bis Myanmar. In China, kommt er hauptsächlich in den Provinzen Yunnan und Sichuan, aber auch in Tibet vor. In Richtung Osten ist er sogar schon in der Provinz Shaanxi gesichtet worden.

Obwohl er in Nordamerika nicht heimisch ist, sind doch fossile Spuren von ihm in Tennessee gefunden worden.

Das Lebensraum der kleinen Pandas— gebirgige und bewaldete Regionen

Der Rote Panda ist in gebirgigen und bewaldeten Gebieten mit moderatem Klima, in dem die Temperaturen 25°C möglichst nicht überschreiten, zuhause. Er bevorzugt Höhenlagen von 2.000 bis 4.000 Metern.

Ernährung — Bambus, Früchte, Eier, Insekten…

Obwohl er nicht mit dem Riesenpanda verwandt ist, ernährt sich auch der Rote Panda zu etwa 2/3 von Bambus. Weil sein Verdauungssystem aus dem Bambus nicht genügend Nährstoffe beziehen kann, besteht das restliche Drittel seiner Ernährung aus kleinen Säugetieren, Larven, Früchten, Eiern, weichem Grass, Blüten und Insekten.

Die Population des kleinen Panda nimmt ab.

Der Rote Panda ist nicht mehr so verbreitet wie früher. Er steht auf der roten Liste der bedrohten Arten der Weltnaturschutzunion (IUCN), da seine Population in freier Wildbahn rückläufig ist.

Die IUCN schätzt seine Zahl auf etwa 10,000 frei lebende Rote Pandas. Weil der Rote Panda nachtaktiv ist, ist es schwer, seine genaue Population zu ermitteln.

Ein wichtiger Grund für den Rückgang seiner Art ist das Vordringen des Menschen in seinen Lebensraum. Die stetig ansteigende Weltbevölkerung macht dem Roten Panda sein Terretorial streitg. Wilderei und Jagd tun ein übriges, vor allem in China und Myanmar.

Marderhund, Waschbär oder Roter Panda ?

Wenn Du Bilder vom Roten Panda siehst, wirst Du die Ähnlichkeit zum Waschbär und zum Marderhund gleich erkennen. Am einfachsten unterscheidest Du ihn durch seine schwarzen Beine.

Marderhunde haben ein hellbraunes Fell und dunkle Ringe um ihre Augen, aber keine schwarzen Beine oder einen gestreiften Schwanz. Du gehört zur Familie der hunde und sind am engsten mit dem Fuchs verwandt.

Waschbären haben dunkle Ringe um die Augen und einen gestreifet Schwanz. Du kannst sogar rötliches Fell haben, nicht jedoch so rötlich-braun wie der Rote Panda. Und sie haben keine schwarzen Beine. Sie gehören zwar auch zu der gleichen Oberfamilie wie der Rote Panda, jedoch zu einer anderen Untergruppe.

Rote Pandased haben schwarze Beine, und Augenflecken wie der oße Panda auch, ansonsten sehen sie jedoch ganz anders aus.

The Red Panda Firefox in Chengdu China

20 Dinge, die Du über den Roten Panda noch nicht wusstest

China ist natürlich vor allem für den Riesenpanda bekannt, seinem Wappentier. Aber er ist ganz sicher nicht die einzige Besonderheit, die dieses Land und seine Tierwelt zu bieten haben. Es gibt noch mehr Pandas...!

Ein anderes, unglaubliches Tier, das in anderen Ländern kaum vorkommt, ist der Rote Panda. Diese rotbraune Kreatur mit seinem flauschigem, gestreiften Schwanz, wie der eines Waschbären, und dem Gesicht, das wiederum dem eines Riesenpandas ähnelt, putzt sich wie eine Katze.

Q: Warum heißen sie „Rote“ Pandas ?
A: Der Rote Panda erhielt seinen Namen wegen der Farbe seines Fells, das ihn im kühleren Klima wam hält und ihm eine gute Tarnung in den Tannenwäldern gibt.

Der Rote Panda hat weiße Zeichnungen im Gesicht und rötliche „Tränenspuren“, die von seinen Augen zu den Mundwinkeln verlaufen. Wissenschaftler haben festgestellt, dass diese seine Augen vor zu intensiver Snneneinstrahlung schützen sollen.

Q: Was ist der Unterschied zwischen dem Großen- und dem kleinen Panda ?
A:Rote Pandas und Riesenpandas sind kaum zu verwechseln, da sie viel unterschiedlicher sind, als ihre Namen suggerieren.

Der Rote Panda ist viel kleiner, etwa wie eine Hauskatze. Sie gehören außerdem zu Unterschiedlichen Familien (Spezies) - siehe hierzu auch Frage 5. Und sie haben auch nicht die gleiche Farbe. Der Riesenpanda ist schwarz und weiß, der Rote Panda - wie sein Name schon verrät - eher rot mit braunen und weißen Zeichnungen in seinem Fell.

Q: Was sind die Gemeinsamkeiten des Roten und des Riesenpanda ?
A: Abgesehen von ihren Essensgewohnheiten, haben beide Tierarten noch einen zusätzlichen Handknochen, den sie wie einen Daumen einsetzen, um z.B. die Bambusstangen festzuhalten.
Q: Wie groß wird der Rote Panda?
A: Ein ausgewachsener Roter Panda wiegt etwa 5 kg und ist etwa 40 bis 64 cm lang. Hinzu kommen noch einmal 28-59 cm für seinen Schwanz. Zum Vergleich: ein erwachsener Riesenpanda wiegt etwa 70 kg.
Q: Gehört der Rote Panda zu der Familie der Bären, so wie der Riesenpanda ?
A: Der Rote Panda gehört, anders als der Riesenpanda, nicht zur Familie der Bären. Der Rote Panda zählte mit zur Familie der Stinktiere, Waschbären und Wiesel, wird aber jüngst einer eigenen Spezies zugerechnet, der der Katzenbären oder Ailuridae. Sie haben keine lebenden Verwandte und ihre jüngsten Vorfahren lebten vor etwa 3 bis 4 Millionen Jahren auf unserer Erde.
Q: Warum hat der Rote Panda einen so langen Schweif ?
A: Der Rote panda benutzt seinen langen, buschigen Schwanz zum Balancieren, wenn er in den Bäumen von Ast zu Ast klettert und um sich zu wärmen, indem er sich in ihn einwickelt.
Q: Wo lebt der Rote Panda ?
A: Rote Pandas leben im östlichen Himalaya und seinen Ausläufern in China, Nepal, Bhutan, und Myanmar. Sie leben in Wäldern und verbringen viel Zeit oben in den Bäumen, die sie mit ihren scharfen Krallen leicht erklimmen können.
Q: Was isst er ?
A: Der Rote Ppanda lebt in den Bambuswäldern der Gebirge.

Der Rote Panda ernährt sich, ähnlich wie sein Namensvetter, der Große Panda, von Bambus und Bambusblättern. Zusätzlich vespeist er aber noch Früchte, Blüten, Insekten, Vogeleier und kleine Echsen.°

Der Bambus macht aber 85 bis 95% seines Speiseplans aus. Er kann aber nur 24% des Bambus, den er isst, verdauen. Er muss daher täglich 20 bis 30% seines eigenen Körpergewichts an Bambus zu sich nehmen.

Q: Gibt der Rote Panda Laute von sich ?
A: Der Rote Panda ist eigentlich stumm, aber manche Leute, die nah genug an ihn heran gekommen sind, sagen, er quieckt, piepst oder schnauft auch.
Q: Wie sehen die Jungen des Roten Panda aus ?
A: Die Jungen des Roten Panda sehen aus wie kleine Bären, mit einem hellbraunem Mantel und rosa Tatzen und Schnautze. Die Tragezeit beträgt zwischen 90 und 145 Tagen und das Rote Panda Weibchen wirft jeweils ein bis vier Junge.
Q: Warum ist der Rote Panda bedroht ?
A: Der Rote Panda ist bedroht, weil durch Rodung der Wälder, in denen er nistet, sein Lebensraum immer kleiner wird. Dazu kommt die Abnahme seiner Hauptnahrungsquelle, dem Bambus.
Q: Wie viele Rote Pandas gibt es noch ?
A: Geschätzt gibt es nur noch etwa 10.000 frei lebende Rote Pandas. Als nachtaktive Spezies, ist es schwierig, verlässliche Zahlen zu ermitteln.

Andere, pessimistischere Schätzungen gehen von nur noch 2.500 Tieren aus.

Q: Wie lange lebt ein Roter Panda ?
A: In der Natur wird der Rote Panda 8 bis 10 Jahre alt, in Gefangenschaft, wie z.B. im Zoo, können es bis zu 15 Jahre werden.
Q: Lebt der Rote Panda in Gruppen ?
A: Rote Pandas sind Einzelgänger. Wenn sie doch einmal zusammen auftreten, ist es ein Päärchen oder eine Familie.
Q: Hat der Rote Panda ein Revier ?
A: Das Männchen hat ein Revier, das es mit einem intensiven Duft aus einer Stinkdrüse markiert. Ähnlich wie ein Stinktier, kann dies auch zur Abwehr von Feinden genutzt werden.
Q: Welcher Panda erhielt seinen Namen zuerst ?
A: Der Große Panda erhielt seinen Namen nach dem Roten Panda !

Der Rote Panda wird zuerst erwähnt (1825, etwa 48 Jahre bevor der Riesenpanda beschrieben wurde). Der Riesenpanda erhielt seinen namen wegen seiner Gemeinsamkeiten mit dem Roten Panda.

Q: Wann ist der Rote Panda am aktivsten ?
A: Rote Pandas sind nachtaktive Tiere und ihre aktivsten Zeiten sind bei Sonnenauf- und Untergang. Am Tage sind sie zuweilen auch aktiv, aber wie der Große Panda, schlafen sie meist zur wärmsten Zeit des Tages.
Q: Wie pflegt sich ein roter Panda ?
A: Rote Pandas putzen sich. Sie benutzen dazu ihre Pfoten, genau wie eine Hauskatze. Das sieht sehr putzig aus !
Q: Wann wurden sie entdeckt ?
A: Die erste Aufzeichnung über einen Roten Panda stammt aus einer chinesischen Schriftrolle aus dem 13. Jahrhundert. Aber wir wissen, dass es sie schon viel, viel länger gibt.
Q: Wo kann man den Roten Panda in China sehen ?
A:Du findest den Roten Panda in den vielen Aufzucht- und Pflegestationen, wie z.B. der Chengdu Große Panda Aufzucht und Forschungsstation in Chengdu in der Provinz Sichuan, oder der Dujiangyan Panda Station, auch in Chengdu.

Sie leben aber auch in den Zoos in China, wie z.B. im Zoo von Beijing oder dem Guangzhou Zoo.

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