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Die Top 12 der Chinatees, beste Tees in China

Chinesischer TeeChinesischer Tee

Nirgendwo auf der Welt werden so viele Teesorten angebaut wie in China. Etwas Vergleichbares mit dem Anbau des Tees in China ist vielleicht nur der Anbau des Weins. So wie jedes Chateau in Frankreich sein Weinlabel pflegt, pflegt jede Anbauregion in China seinen Teenamen. Damit der Teetrinker überhaupt eine Orientierung beim Teeeinkauf hat, werden in China regelmäßig Tee-Wettbewerbe veranstaltet. Mit der Zeit hat sich eine Liste von Teesorten herauskristallisiert, die sehr häufig zu den Gewinnern bei den Wettbewerben zählten. Inoffiziell gibt es deshalb eine „Liste der 12 besten Teesorten Chinas“.

Dass gerade diese 12 Teesorten als die besten Tees Chinas gelten, wird durch viele Faktoren bestimmt. Zum einen wird der Teeanbau in den Regionen, aus denen diese Tees stammen, durch sehr gute Naturbedingungen begünstigt: Mäßige Temperaturen, optimale Verhältnisse zwischen Sonnenscheindauer und Niederschlagsmenge, nährstoffreiche und leichte saure Böden - alles in allem beste Wachstumsbedingungen für die Teepflanzen. Zum anderen werden die Teepflanzen in diesen Regionen durch Jahrhunderte lange Züchtung auf die Herstellung hochwertigen Tees optimiert. Nicht zuletzt trägt auch das intensive Pflegen der Tradition und Erfahrung dazu bei, dass diese Tees hohe Qualität aufweisen.

1. Lung Ching (Long Jing)

Der originale Lung Ching wird nur in der Stadt Hangzhou angebaut. Long Jing, so heißt der Tee in China, ist eigentlich der Name eines kleinen Dorfes bei Hangzhou, auf einem Hügel südwestlich des Stadtzentrums gelegen. Das Dorf ist nach einem Brunnen benannt, der angeblich mit dem ostchinesischen Meer verbunden ist und aus dem einmal ein Drache hinaus gestiegen sein soll. Übersetzt bedeutet „Long Jing“ Drachenbrunnen. Seit vielen Jahren hat nicht nur der schöne Hangzhou Westsee, sondern auch der Xihu-Drachenbrunnen Tee in der ganzen Welt Berühmtheit erlangt. Der grüne Tee aus den umliegenden Hügeln am Westsee hat eine tausendjährige Geschichte und war schon in der Tang-Dynastie sehr bekannt. Der Drachenbrunnen Tee mit sehr flachem und kompaktem Aussehen hat aber eine kurze Geschichte, nur über fast ein Jahrhundert. Man sagt, als der Kaiser Qianlong in der Stadt Hangzhou besichtigte, schrieb er ein Lied mit dem Namen „Lied für Teepflücken“ im Tianzhu-Bereich in der Longjing-Teeplantage.

Wenn Sie für Lung Ching interessiert sind, wie Lung Ching gepflückt und verarbeitet wird, dann ist ein Ausflug auf eine der Teeplantagen in Hangzhou sehr zu empfehlen. Sie können dort auf den wunderschönen, grünen Abhängen mit dem Experten etwas Tee pflücken gehen und dem Prozess des Röstens beiwohnen. Natürlich werden Sie auch den frischen Tee selbst zu kosten bekommen. Ein unvergessliches Erlebnis!

Hangzhou Tagestour mit China Teekultur

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2. Pi Lo Chun (Bi Luo Chun)

Der Pi Lo Chun aus Festland-China ist nicht zu verwechseln mit dem Pi Lo Chun aus Taiwan, den letzteren findet man allerdings viel häufiger in deutschen Teegeschäften.

Der originale Pi Lo Chun kommt aus der Stadt Suzhou. Angebaut wird er auf zwei kleinen Hügeln südlich der Stadt. Der eine befindet sich auf einer kleinen Insel im Tai-See (Tai Hu, der Große See), der andere auf einer Halbinsel, die in den See hineinragt.

Der Legende nach stammte die Bezeichnung dieses grünen Tees vom Qing-Kaiser Qianlong (Regentschaft: 1736 - 1796). Auf seiner Reise nach Süden (die im Nordchina lokalisierte Stadt Peking war schon damals die Hauptstadt) besuchte er die Stadt Suzhou und war vom Duft und Geschmack des dort angebauten Tees sehr angetan. Als er nach dem Namen des Tees fragte, nannte man ihm den Namen „schrecklich duftig“ (Xia Sha Ren Xiang). Der unfeine Name entspricht zwar ganz genau dem intensiven Duft des Tees, gefiel dem literarisch sehr gebildeten Kaiser aber überhaupt nicht. Er nannte ihn in "Bi Luo Chun" (Jadegrüne Schnecken des Frühlings) um, inspiriert durch das schneckenartige Aussehen der getrockneten Teeblätter.

3. Huangshan Mao Feng

Wie schon der Name erkennen lässt, kommt diese Köstlichkeit aus der Region Huang Shan (der Gelbe Berg) in der Provinz Anhui.

Der Huang Shan Mao Feng hat eine recht kurze Tradition. In der Huang Shan-Region (heute: Landkreis Huang Shan) wurden seit dem 18. Jh. die grünen Tees für den Export nach Europa angebaut und hergestellt. Im Jahre 1875 ließ ein Teehändler feine Knospen von Teepflanzen in höheren Lagen pflücken und einen neuen gerösteten Tee herstellen, den er „Mao Feng“ (haarige Spitzen) nannte, weil der Tee eine feine Behaarung trägt und die Form einer Speerspitze hat. Als er in seinem Teegeschäft in Shanghai englischen Teehändlern diesen Tee anbot, waren sie von der Qualität dieses neuen Tees sehr begeistert. Schnell wurde der Mao Feng unter den Teeliebhabern berühmt. Heute zählt der "Huang Shan Mao Feng" zu den bekanntesten grünen Tees Chinas. Die Plantagen für den Mao Feng verteilen sich auf weite Gebiete in der Huang Shan-Region. Für den besten Mao Feng werden nur Teepflanzen verwendet, die im Nationalpark des Gelben Bergs auf einer Höhe von etwa 700 - 800 Metern wachsen.

4. Jun Shan Silbernadel

Der Jun Shan Yin Zhen (Silbernadel) ist ein der bekannten gelben Tee. Genau genommen handelt es sich bei diesem Tee um einen Gelben Tee. Er stammt vom Jun Mountain (Schöner Berg) und wird auch als Jun Shan Yin Zhen oder Jun Shan Silbernadel angeboten. Der Tee zählt zu den seltensten Chinas und steht dort als einziger Gelber Tee auf der Liste der Top 10 Tees. Alle Tees auf dieser Liste repräsentieren jeweils immer die besten Qualitäten der aufgeführten Sorten, die in der Regel nicht in den Export gehen, nur in kleinsten Mengen verfügbar sind und meistens extrem hohe Preise erzielen. Der Jun Shan Silbernadel wurde Mitte der Neunziger mal als teuerster Tee der Welt gehandelt. Damals lag der Preis für eine Dose mit ca. 40 Gramm bei umgerechnet 250,- Euro. Nur in einem ganz kleinen Gebiet auf der Insel Jun Shan – die Insel der Unsterblichen – am Dung Ting See in der Provinz Hunan kann dieser außergewöhnliche Tee bei größter Sorgfalt und Pflege so kultiviert werden, um ihn in seiner authentischen Art und Weise herzustellen. Der aufwendige Prozess mit mehreren Ruhephasen sorgt am Ende für einen überragenden Tee mit sagenhaftem Aroma!

5. Xin Yang Mao Jian

 Xin Yang Mao JianXin Yang Mao Jian

Der Xin Yang Mao Jian genießt den Ruf zu den besten Tees Chinas zu gehören. Er gilt als absolute Besonderheit, selbst absolute Teeliebhaber, die schon nahezu jeden Tee probiert und kennengelernt haben, zählen Mao Jian zu den definitiven Highlights. Dies ist mit Sicherheit der Tatsache zu verdanken, dass dieser tatsächlich mit viel Liebe und Wissen nach uralten Traditionen hergestellt wird.

Der Xin Yang Mao Jian ist eine Spezialität aus der Provinz Henan. Im chinesischen Buch Chajing, dessen Verfasser Lu Yu (in der Tang-Dynastie, 728-804) war, ist die Stadt Xin Yang für eine der acht größten Teeplantagen gehalten. Der große Schriftsteller in der Song-Dynastie schrieb, „Der Xin Yang Mao Jian sitzt an der ersten Stelle im Huainan-Tee“, als er alle bekannten Tee schon getrunken hatte.

6. Wuyi Felsentee

Die Region des Wuyi-Gebirges hat eine sehr lange Tradition im Teeanbau. Das Anbaugebiet Jianzhou (die damalige Bezeichnung der Region) wurde bereits von Lu Yu in seinem Buch (8. Jh.) erwähnt. Der große Meister nahm zwar keine ausführliche Bewertung über die Region vor, machte aber einen beiläufigen Kommentar, dass man ab und zu von der sehr guten Qualität des Tees aus der Region überrascht wurde.

Zu größerer Bekanntheit brachte es erst in der Song-Dynastie (10. - 13. Jh.). Der dortige Tee wurde als einer der Tribut-Tees für den Kaiserhof auserwählt. Auch die wunderschöne Landschaft des Wuyi-Gebirges trug dazu bei, dass der Tee aus dieser Region bekannt wurde: Als der Song-Kaiserhof seine Hauptstadt nach Hangzhou (nur 450 Kilometer entfernt) verlegen musste, wurde das Wuyi-Gebirge ein beliebter Treffpunkt für Intellektuelle, die sich allzu gerne bei einer Tasse Tee von der Natur inspirieren ließen. Bekannt wurde die Region auch durch die hier gebrannten Porzellan-Schalen mit einer schwarzen Glasur. Diese Schalen waren in der Song-Zeit wegen der Tee-Kämpfe sehr begehrt.

Als später seit 18. Jahrhundert der Tee-Export nach Europa begann, war das Wuyi-Gebirge eine der Hauptanbauregionen für den Export. Der Wuyi Felsentee war damals sehr beliebt in Europa und bekannt als „Drogen von Krankheiten“.

7. Anxi Ti Kuan Yin (Tie Guan Yin)

Der Ti Kuan Yin wird in der Stadt Anxi in Süd-Fujian angebaut. Neben dem Wuyi-Gebirge zählt Anxi zu den wichtigsten Anbauregionen für Oolong-Tees in China. „Ti Kuan Yin“ ist eigentlich eine besondere Teepflanzensorte, die sich hervorragend zur Herstellung von Oolong eignet. Mit den Blättern von dieser Teepflanze wird ein hochwertiger Oolong hergestellt, den man auch Ti Kuan Yin, also entsprechend der Teepflanze, nennt. Auf Taiwan wird auch ein Ti Kuan Yin hergestellt, allerdings bezieht sich die Bezeichnung "Ti Kuan Yin" dort auf das Herstellungsverfahren, das man aus Anxi übernommen hat.

Der Anxi Ti Kuan Yin hat eine lange Geschichte und war bekannt als „König vom Tee“ in der Qing-Dynastie.

8. Duyun Mao Jian

Duyun Maojian ist bekannt als „weißer Maojian“, „feiner Maojian“, „Angelhaken Tee“, „Vogelzunge Tee“ in China. Es gehört zu den drei größten Tees in der Provinz Guizhou, und auch zu einer der Top zehn chinesischen berühmten Tees. Duyun Maojian ist in der Stadt Duyun angebaut. Die Stadt Duyun liegt in den Buyi und Miao autonomen Regionen in der Provinz Guizhou, Duyun Maojian stammt aus Tuanshan, Shaojiao, Dacao usw. Das Klima hier ist mild, es gibt keine Kälte im Winter und keine Hitze im Sommer. Die jährliche Durchschnittstemperatur beträgt 16 °C und die jährliche durchschnittliche Niederschlagsmenge ist mehr als 1400 mm. Tiefe Bodenschicht, loser, nasser und säurehaltiger Boden, der viel Eisen und Phosphat enthält, sind die besonderen natürlichen Bedingungen für den Teeanbau,

9. Qimen schwarzer Tee

Am bekanntesten aller chinesischer Schwarzteesorten ist der Qi Men Tee, auch bekannt als „Keemun“. Manchmal wird er außerdem Qi Men Hong Cha und Qi Men Schwarzer Tee genannt. Dank seiner Popularität befindet er sich auf fast jeder Top der 10 besten China-Tees. Zu seiner Beliebtheit hat vielleicht auch das Anbaugebiet beigetragen, er stammt nämlich aus der Nähe des Gelben Berges in der Anhui Provinz. Die Anhui Provinz ist vor allem für die vielen hochwertigen Grün Tees bekannt, die hier angebaut werden.

Aufgrund der klimatischen Gegebenheiten enthält der Tee kaum Bitterstoffe und schmeckt daher sehr mild. Er hat einen fruchtigen Geschmack, mit einem Hauch von Blütenaroma. Alles in allem lässt er sich als leichten und aromatischen Tee bezeichnen. Die langen und dünnen Blätter erinnern an kleine Nadeln und haben eine rötliche Farbschimmer.

Zum ersten Mal wurde dieser Tee 1875 hergestellt und ist somit noch ein relativ junger Tee. Erfunden wurde Qi Men von Yu Qianchen. Dieser studierte die Teeproduktion in der Fujian Provinz und wandte dann die neu gelernte Technik in seiner Heimat, der Anhui Provinz, an. Bisher wurde hier nur Grüner Tee, nämlich Bi Luo Chun, hergestellt. Yu Qianchen benutze einfach die herkömmlichen Teepflanzen und rollte die Blätter während dem Herstellungsprozess in die typische Nadelform, so wie man es bisher bei Grün Tee tat. Der Tee erfreute sich vor allem in England großer Beliebtheit und wird bis heute als Hauptzutat in den englischen Frühstücksteemischungen verwendet.

10. Liu An Gua Pian

In den nördlichen Ausläufern des großen Dabie-Gebirgsmassivs (im Norden der Provinz Anhui) liegt die Bergregion „Qitou Shan“. Verwaltungstechnisch gehörte diese Region zur Präfektur Liu An. Heute teilen sich drei Landkreise dieses Gebiet. Auf den Berghängen bis zu einer Höhe von etwa 800 Metern werden Teepflanzen angebaut, aus denen ein berühmter grüner Tee, der „Liu An Gua Pian“, hergestellt wird. „Gua Pian“ bedeutet Sonnenblumenkern und beschreibt das Aussehen des Tees.

Die Region Liu An war schon in der Tang-Zeit bekannt für ihren Teeanbau. Sogar der große Meister Lu Yu (8. Jh.) erwähnte in seinem Buch die Region Shouzhou (der Name Liu An kam erst viel später) als eine der besten Anbauregionen. Der heute berühmte Liu An Gua Pian entstand aber erst um 1905. Liu An Gua Pian ist eine Ausnahme unter den grünen Tees in der Top 10-Liste, er wird nämlich nicht aus Knospen hergestellt, sondern aus den ersten 2 - 3 Blättern der neuen Triebe. Gepflückt wird auch nicht Anfang April, sondern erst ab 24. April.

11. Mao Yan Mei

Kayaiwa Beere Tee ist auch als Tujia Gott Tee oder Langlebigkeit-Rebe genannt. Seine wichtigsten wirksamen Komponenten sind gelbe Ketone. Er enthält auch Leucin, Isoleucin, Methionin, 17 verschiedene essentiellen Aminosäuren und Kalium, Kalzium, Zink, Selen und 14 anderen. Spurenelemente. Der Erkennungsgehalt von gelben Ketonen beträgt 9,31 %. Kayaiwa Beere Tee ist derzeit mit dem höchsten Gehalt von gelbem Keton in allen Pflanzen als „König von gelbem Keton“ genannt.

12. Caozhou Phoenix Dancong Tee (Chaozhou Fenghuang Dancong Tee)

Narzissen, Shi Guping Oolong, Bekannte Blumen, Chelan, Huangdan, Zimt usw. gehören zu dem Chaozhou Phoenix Dancong Tee. Die Teekanten sind silberfarbig, die Blätter sind mit gelbgrüner Farbe. Wenn man Tee trinkt, genießt man nicht nur den Duft von grünem Tee, sondern und den Geschmack von schwarzem Tee. Seine Merkmale sind grüne Farbe, schönes Aussehen, süßer Geschmack und kräftiger Duft.

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