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Die Große Mauer bei Gubeikou — historischer Ort vieler Schlachten

Die Große Mauer bei Gubeikou wurde entlang einer Bergkette gebaut, dieser auf und ab folgend. Sie sicherte den schmalen, aber sehr wichtigen Pass gegen Eindringlinge aus den Gebieten der Mongolei. Sie ist unresturiert, aber bis heute relativ gut erhalten, wenn auch nicht mehr vollständig und an den verschiedenen Arten Steinen erkennt man, dass sie aus zwei verschiedenen Dynastien stammt.

Wichtige Daten und Fakten

  • Chinesisch: 古北口 Gǔběikǒu /goo-bay-koh/ 'Alter Nordpass'
  • Lage: 135 Kilometer nordöstlich von Beijing, - 2 Autostunden
  • Besonderheiten: verfallen und nicht restauriert. Gubeikou sicherte einst einen wichtigen Pass zwischen Beijing und der und der Terretorium der Mongolei. Über 130 Schlachten fanden hier statt.
  • Besondere Einrichtungen: keine
  • Beste Jahreszeit für Ihren Besuch: Frühling und Herbst

Wo liegt Gubeikou - 2 Autostunden von Beijing

Die Chinesische Mauer Gubeikou

Der Gubeikou Abschnitt der Chinesischen Mauer befindet sich nahe der gleichnamigen (Bezirks-)Stadt, etw 50km nordöstlich des Landkreises Miyun und ca 135 km nordöstlich von Beijing Zentrum. Dieser Abschnitt liegt zwischen Baimaguan und Jinshanling. Wenn Sie nach Osten wandern, erreichen Sie zunächst Jinshanling, dann Simatai.

Wann und von wem wurde die Große Mauer hier errichtet?

Die Nördliche Qi Dynastie: Die allerersten Bautätigkeiten hier gehen auf das Jahr 475 v.Chr. zurück, mit der durchgehenden Mauer von Juyongguan über Gubeikou bis Shanhaiguan wurde im Jahr 556 AD während der Nördlichen Qi Dynastie begonnen. Sie wurde aus Erde und Steinen errichtet, ist aber nurmehr schlecht erhalten. Der „Große Blume Turm“ (Dahualou) ist der am besten erhaltenen Teil der „Nördlichen Qi Mauer“

Die Ming Dynastie: Nach etwa 800 Jahren, während der Ming Dynastie (1368–1644), wurde dieser Abschnitt der Großen Mauer umfangreich erweitert und verstärkt. Signaltürme und weitere Tore wurden ergänzt. Zuletzt im Jahre 1567. Seit dem wurden keine Unterhaltungsmaßnahmen mehr durchgeführt.

Besonderheiten von Gubeikou

Die Große Mauer bei Gubeikon wurde am Fuße des Yan Gebirges und entlang des Ufers des Flusses Chao He errichtet. Sie setzt sich aus zwei eigenständigen Teilen zusammen, die im alten China den wichtigen Pass an dieser Stelle zu dem Reich der Mongolen bzw. der Manchu gegen deren Invasion von Norden sicherte.

Dieser Abschnitt der Großen Mauer ist bis heute in seinem ursprünglichen Verlauf erhalten geblieben. Er ist nicht so spektakulär wie etwa Jinshanling oder Simatai, aber trotz oder gerade wegen seinem Verfall und der historischen Bedeutung ist er vielleicht sogar interessanter.

Zwei verschiedene Teile bilden Die Große Mauer bei Gubeikou

Der Abschnitt bei Gubeikou besteht aus diesen beiden Teilen:

  • Wohushan (卧虎山 Wòhǔshān /wor-hoo-shan/ „Liegender Tiger Berg“)
  • Panlongshan (蟠龙山 Pánlóngshān „sich windender Drachen Berg“)

Der Wohushan Teil

Der Wohushan Teil der Großen Mauer ist 4,8 km lang und liegt westlich der Stadt Gubeikou. Das Highlight von Wohushan sind sicher die „Schwestern“ (姐妹楼 Jiěmèilóu /jyeah-may-loh), zwei Wachtürme, die am Ufer des Flusses dicht nebeneinander stehen und aussehen, wie zwei Schwestern, die sich an den Händen halten. Diese beiden Türme sind in der jüngeren Vergangenheit wieder aufgebaut worden.

Der Panlongshan Teil

Der Panlongshan Teil der Großen Mauer ist 5 km lang und liegt östlich der Stadt. Ursprünglich haben die Abschnitte Jinshanling und Simatai West auch einmal dazugehört. Der General Wachturm und der 24 Augenturm sind die Glanzpunkte der Panlongshan Mauer.

Der 24 Augenturm (二十四眼楼 Èrshísìyǎnlóu /err-shrr-srr-yen-loh/) hatte 24 Fenster zur Beobachtung der Umgebung, 6 auf jeder Seite. Das findet man sonst nicht bei anderen Wachtürmen auf der Chinesischen Mauer. Leider sind von ihm nur naoch die westliche und die südliche Außenmauer erhalten. Von hier aus können Sie auf der Mauer weiter zum Abschnitt nach Jinshanling wandern, der sich am Longyukou (龙裕口 Lóngyùkǒu /long-yoo-koh/ ), dem „Drachen Reichtum Pass“ östlich an Gubeikou anschließt.

Anreise

Selber nach Gubeikou fahren

Es gibt keine öffentlichen Verkehrsmittel von Beijing nach Gubeikou.

Man könnte den Beijing–Chengde Zug (z.B. K7717) bis Miyunbei nutzen und anschließend die Buslinie 6 nach. Dongcaiyuan Xiaoqu (东菜园小区). Danach mit dem Bus 25 nach Gubeikou Bahnhof.

Oder von Dongzhimen mit dem Bus 980 nach Miyun und von dort weiter mit Buslinie 25 nch Gubeikou.

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Die Große Mauer bei Gubeikou

Zustand der Wanderwege

Wanderungen auf der Großen Mauer bei Gubeikou stellen nur maßvolle Ansprüche an den Besucher. Die Abschnitte sind nicht steil, mit nur wenigen Stufen oder unebenen Wegen. Es gibt aber keine Seilbahnen oder gepflasterten Wege. Sie sollten daher hier nicht alleine Unterwegs sein und ungünstige Wetterbedingungen wie starken Regen und Unwetter meiden.

Welche Kleidung?

Kleiden Sie sich der Witterung entsprechend und mit geeignetem Schuhwerk für die Wanderung. Mehrlagige Kleidung erlaubt es Ihnen, bei Temperaturänderung entsprechend reagieren zu können. Sonnenschutz im Sommer und Kleidung für Temperaturen unter dem Gefrierpunkt im Winter sind ein Muss. Da die Mauer den Bergen folgt, fühlen sich kalte Temperaturen im Winter hier noch extremer an.

Was nehme ich mit?

Atmungsaktive Regenschutzkleidung sollten Sie ebenso dabei haben, Regenschirme sind bei stärkeren Winden jedoch eher unpraktisch. Einen Fotoapparat, Wasser oder andere Getränke, sowie kleine Snacks, wenn Sie längere Zeit auf der Mauer spazieren möchten, sowie Geld für die Souvenirs oder einen Imbiss.

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